02.02.2026 – 1. Johannes Kapitel 2 ab dem Vers 18 bis Kapitel 3 Vers 10
Gehörst Du zum Antichristen?
Bist Du wirklich ein auserwählter Christ?
Was lehrt die Bibel hierzu wirklich?
Nichts, so lehren uns die Verse 18-29 des zweiten Kapitels des 1. Johannesbriefes, soll uns von Christus trennen. Auch nicht der größte Feind eines Christen – der Antichrist. Dieser Feind ist besonders gefährlich, weil dieser aus den eigenen Reihen kommt, sprich aus der Mitte der Gruppe Menschen kommt, die sich Christen nennen.
Derzeit gibt es ca. 2,5 Milliarden Menschen, die sich Christen nennen. Dass die wenigsten dieser 2,5 Milliarden Menschen im biblischen Sinne tatsächlich wahre Christen sind, haben wir durch unser Studium des Wortes Gottes bislang nachdrücklich bewiesen bekommen, denn ein wahrer Christ ist tatsächlich nur der, der sich ausschließlich vom Heiligen Geist belehren lässt. Denn nur so ist er in der Lage, all das zu tun, wozu ihn das Wort Gottes auffordert. Nur so kann er die Weisheit von oben verstehen. Ebenso zieht Jesus nur in so einen Menschen ein und erneuert diesen von innen heraus.
Damit ist der Antichrist auch schon in vollem Umfange bloßgestellt. Es sind all die Menschen, die behaupten, Christen zu sein, aber sich nicht an das halten, was das Wort Gottes lehrt. Dazu gehört u.a. die Anerkennung des Christus als den von Gott gesandten Retter, denn schließlich schreibt Johannes ganz klar und deutlich, dass jeder, der den Sohn Gottes leugnet, ohne jeglichen Zweifel ein Antichrist ist.
Es war hochinteressant wie wir als Gruppe und einzelne Christen inzwischen in dem Gedanken vereint sind, dass sich die meisten Menschen, die sich Christen nennen, in keiner Weise bewusst sind, was Johannes uns hier im Auftrag Gottes niedergeschrieben hat.
Überall auf der Welt berufen sich Christen auf Jesus als ihren Retter. Jede Religion, jede Sekte, auch die Zeugen Jehovas, glauben an Jesus als den Messias, den Retter. Alle behaupten, Jesus zu kennen und eng mit ihm und Gott verbunden zu sein. Da der Antichrist aus den eigenen Reihen kommt, unterliegen zweifellos eine Menge Menschen, die sich Christen nennen und für Christen halten, einer gewaltigen Selbsttäuschung. Johannes zeigt klar auf, womit diese Selbsttäuschung angefangen hat, nämlich mit dem Verlassen „der Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt“. Johannes erklärte uns zu Beginn seines Briefes, dass er ein Augenzeuge von Jesus war, ein Christ, der Jesus live erleben, hören, sehen und anfassen konnte. Einer, der das Wort Gottes als es Mensch wurde direkt erlebt hat. Dieser Johannes schreibt jedem Christen das, was Jesus von Anfang an gelehrt hat, u.a. dass sich jeder seiner Nachfolger ausschließlich vom Heiligen Geist belehren lassen soll. Nur so ist er dauerhaft mit dem Vater verbunden.
Und nun schau Dir an, was schon kurze Zeit nach Jesu Weggang passiert ist. Überall traten Lehrer auf, falsche Propheten trieben ihr Unwesen, Kirchen und Religionen wurden gegründet. Bis heute findest Du in der Christenheit eine abartige Abneigung gegen die einfache, klare und logische Botschaft, die Jesus von Anfang an gelehrt hat. Du findest bei den allermeisten Christen eine extreme Abneigung, selber unter Gebet im Wort Gottes zu lesen und dieses unter Gebet zu studieren. Du findest unter all den Menschen, die sich Christen nennen, Millionen von Ausreden, warum sie sich nicht an die Gebote der Bibel halten wollen, angefangen von den Moralvorschriften bis hin zu den Anbetungsvorschriften – denk hierbei nur einmal an die Ehrbarkeit und Unbeflecktheit der Ehe und an die Aussage Jesu, dass seine Nachfolger seinen und unseren Vater in Geist und Wahrheit anbeten, nicht in Kirchen, Gebäuden oder Königreichssälen. Dafür findest Du unter den Milliarden von Menschen, die sich Christen nennen, Millionen von menschlichen Erklärungen, Gesetzen, Abhandlungen, Vorhersagen, Glaubensideologien, Kirchengesetze usw. Du findest unter den Milliarden von Christen eine unerklärliche Treue gegenüber einer Kirche oder Organisation, selbst wenn Du ihnen zeigst, dass die besagte Institution gegen das Wort Gottes lehrt und handelt. Du findest unter den Milliarden von Christen unzählige angebliche „biblische Lehren“, die sich aber bei genauer Prüfung anhand des Wortes Gottes als das Gut von falschen Propheten und Lügnern herausstellen und beweisen lassen.
Dennoch behaupten all diese Menschen, Christen zu sein, Jesus zu kennen, ihm zu folgen. Obwohl sie nachweislich in erschreckend großer Anzahl kaum etwas oder gar nichts mit dem verbindet, was unser Herr Jesus lehrte, vorlebte und gebot, nennen sie sich allesamt Christen und verharren in ihrem sündhaften Tun. Sie erkennen nicht, dass sie in Wahrheit Antichristen sind. Sie verleugnen den Sohn Gottes, die von Gott gegebene Gnade in seiner Stellung, seiner Macht, seiner Wirkung. Da der Christus nicht in ihnen wohnt, kennen sie den Vater auch nicht. Was sie von sich geben, zielt darauf ab, andere ebenso vom richtigen Weg abzubringen. Geschützt ist gegen diese Antichristen nur der, der sich ausschließlich dem Heiligen Geist als Lehrquelle zuwendet, wie Johannes im Vers 27 explizit betont.
Und nun zu Dir persönlich, der Du Dich Christ nennst, der Du von Dir behauptest, ein wahrer Christ zu sein. Wer belehrt Dich?
Wenn Du hier nicht guten Gewissens sagen kannst, dass Du ausschließlich unter Gebet die Bibel liest und studierst, dass Du Dich jeglicher menschlicher Lehrquelle entziehst, dann gehörst Du zur Gruppe des Antichristen.
Das Schlimme an der Sache ist: Du wirst es weder verstehen noch akzeptieren, denn der Geist Gottes wird es Dir nicht erklären, solange Du diesen als einzigen Lehrer ablehnst.
Wenn Du, der Du diesen Beitrag hier gerade liest, guten Gewissens behaupten kannst, Dich ausschließlich vom Heiligen Geist belehren zu lassen, dann verstehst Du wie wir auch die weiteren Worte des Johannes im Kapitel 3 (Verse 1-10): was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein. Dich, ja genau Dich, bitten wir, komm doch einmal bei uns, Deinen wahren Brüdern und Schwestern vorbei, stell Dich uns vor und studiere mit uns das Wort Gottes. Kämpf mit uns den Kampf der wahren Christen um die Siegeskrone.
Lass uns zusammen so leben wie Christus, nämlich so wie es Gott gefällt, denn nur so gehören wir tatsächlich zu den Kindern Gottes, den wenigen Auserwählten. Auch das verstehen die meisten Christen nicht. Jesus sagte nicht: „Viele sind berufen und viele sind auserwählt.“ Nein, er sagte: „Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt.“ Aber auch das versteht nur der Christ, der sich ausschließlich dem Heiligen Geist zuwendet. Der Antichrist kann diese Worte nicht verstehen.
