1.Petrus Kapitel 3

08.12.2025 – 1.Petrus Kapitel 3
Christliches Verhalten in der Ehe
Christliches Verhalten unter Bedrängnis und Verfolgung

Auch bei der Besprechung des dritten Kapitels des ersten Petrusbriefes ging es um das Thema: Das neue (reine = heilige) Leben eines Christen.

Los ging es mit den Versen 1-7, in denen Petrus verheiratete Männer und Frauen anspricht. U.a. betont Petrus in diesen Versen, wie bereits Paulus in seinen Briefen, die Stellung der Frau und des Mannes innerhalb einer Ehegemeinschaft. Christliche Frauen ordnen sich ihren Männern unter. Ihr wahrer Schmuck, ihre wahre Schönheit liegt nicht in der äußerlichen Natur, sondern in ihrem reinen, Gott wohlgefälligen Lebenswandel. Christliche Männer, so Gottes Aufforderung, wohnen verständnisvoll bei ihren Frauen und zollen ihren Frauen, als dem schwächeren Gefäß, Ehre. Der Inhalt dieser sieben Bibelverse deckt sich eins zu eins mit dem, was Paulus in seinen inspirierten Briefen zu der von Gott verordneten Stellung von Mann und Frau innerhalb einer Ehe schrieb.

Natürlich herrscht in der heutigen Welt ein fast komplett anderes Bild in Bezug auf die Stellung und Aufgaben von Mann und Frau innerhalb einer Ehe. Christlichen Ehepaaren allerdings liegt es am Herzen, das zu beachten und anzuerkennen, was von Gott kommt. Es war sehr schön, wie die verheirateten Männer und Frauen in unserer Gruppe die Vorteile der göttlichen Anweisungen in den Raum stellten und persönlich aus ihren Leben berichteten, wie glücklich und zufrieden es macht, ja wie erfolgreich eine Ehe tatsächlich verläuft, wenn man Gottes Anweisungen und die zugedachten Aufgabengebiete beachtet. Die Weisheiten dieser Welt in Bezug auf Ehe sowie die Stellung von Frau und Mann haben sehr krasse Nebenerscheinungen wie Scheidungen, Streit, Unzufriedenheit, alleinerziehende Elternteile usw. Wenn auch die meisten Menschen die biblischen Maßstäbe als veraltet und überholt betrachten, so führen doch gerade wahre Christen die besten Ehen, die ein Leben lang halten. Im Übrigen erkennt man auch am Thema Ehe, wer tatsächlich ein Christ ist und wer sich nur so bezeichnet. Ein wahrer Christ wird die Ehe als heiligen Bund betrachten und er wird sich in allem an die Anweisungen Gottes halten, denn nur so führt er diesen reinen, heiligen Wandel, an den Petrus seit dem ersten Kapitel erinnert. Religionen, die Scheidungen außer aus den in der Bibel genannten Gründen tolerieren und schuldig Geschiedenen eine erneute Heirat zugestehen, handeln ohne Zweifel im Widerstand zum Wort Gottes. Auch die Zeugen Jehovas halten sich in diesem Punkt in keiner Weise an das Wort Gottes – siehe dazu ihre Ausführungen in ihrem Buch „Hütet die Herde Gottes“! Wir halten dies hier so deutlich fest, weil gerade die Zeugen Jehovas immer mit all ihren Fingern auf die anderen Religionen zeigen und es nicht leid werden, sich selbst ins Rampenlicht der Wahrheit zu stellen. Tatsächlich aber steht in ihren Reihen nicht die Wahrheit, die Gottes Wort lehrt, an erster Stelle, sondern die „Wahrheit“ ihres falschen Propheten, dem sogenannten treuen und verständigen Sklaven. Dieser entpuppt sich auch bei seiner Auslegung der Schriften in Bezug auf Scheidung und Wiederheirat als alles andere als treu und verständig – siehe ebenfalls den Inhalt ihres Lehrbuches für Gemeindeleiter „Hütet die Herde Gottes“.

Weiter ging es mit den Versen 8-17, in denen Petrus jedem Christen, der in Bedrängnis ist oder gar verfolgt wird, Verhaltensregeln und Ermahnungen mitteilt. Zuerst fordert Petrus dazu auf, in solchen Situationen einmütig zusammen zu halten, Anteil zu nehmen am Leben des anderen, Bruderliebe zu zeigen, zu beweisen. Was schließt Bruderliebe mit ein? Nun, Bruderliebe im christlichen Sinne ist die bedingungslose, gottzentrierte Liebe zu allen Mitmenschen, besonders zu anderen Gläubigen, die sich in gegenseitiger Unterstützung, Gemeinschaft, Gastfreundschaft und Fürsorge für Schwache zeigt, inspiriert durch Jesus Christus und die Heilige Schrift mit dem Ziel, Gottes Willen zu leben und Einheit zu stiften. Es ist mehr als bloße Freundschaft; es ist eine tiefe Verbundenheit, die Vertrauen, Anerkennung und Teilen (auch materieller Güter) einschließt. 

Weiter fordert Petrus auf, niemandem Böses mit Bösem zu vergelten. Ja, droht nicht einmal, wenn man euch beleidigt. Im Gegenteil – bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Wer sich als Christ wirklich am Leben und dem Beispiel des Christus orientiert, der wird tatsächlich auch unter Drangsal und Verfolgung eine solche Einstellung und eine solche Haltung bekunden können. Wir hielten fest, wie wichtig es daher ist, sich heute in Zeiten von Frieden und Freiheit in seiner Einstellung und in seinem Wandel anhand des Wortes Gottes und dem Beispiel, das uns Jesus gab, zu schulen.

Wer sich am Leben freuen will, so Petrus weiter, der achte auf das, was er sagt: Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über seine Lippen kommen. Diese Ermahnung äußert Petrus hier in Verbindung mit dem Verhalten eines Christen unter Bedrängnis und Verfolgung. Letztlich sagt er hier klar, dass ein Christ auch in solchen Situationen niemals zur Lüge greifen wird. Heute ist es unter sogenannten Christen leider weitverbreitet, Notlügen und Halbwahrheiten zu gebrauchen. Erneut möchten wir hier die Zeugen Jehovas anführen, die inzwischen ebenfalls die Notlüge oder Halbwahrheit als biblisch begründet lehren – siehe ihre Publikationen. Sie lehren doch tatsächlich, dass es sich nicht um eine Lüge handelt, wenn man etwas Unwahres von sich gibt, sofern der Gegenüber zu den Menschen gehört, die kein Recht auf die Wahrheit haben. Das muss man sich echt einmal auf der Zunge zergehen lassen. Schlimm, wie weit sie sich inzwischen von der Wahrheit der Bibel entfernt haben. Nehmen wir hierzu das Beispiel her, das uns der Herr Jesus gab. Griff Jesus jemals zu einer Lüge, kam über seine Lippen jemals ein betrügerisches Wort? Schau Dir hierzu einmal an, was Petrus über seinen Herrn schrieb (1. Petrus 2 Vers 22): „Er hat sein Leben lang keine Sünde getan; nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen“. Im Vers 23 sagt Petrus weiter: „Beschimpfungen ertrug er, ohne mit Vergeltung zu drohen, gegen Misshandlungen wehrte er sich nicht; lieber vertraute er sein Leben Gott an, der ein gerechter Richter ist.“

Wenn Deine Religion, Deine Kirche lehrt, dass Notlügen erlaubt sind, dass man lügen darf, wenn der Gegenüber die Wahrheit nicht verdient hat, dann ist das schlichtweg im Widerstand zu Gottes Wort und der göttlichen Lehre. Es ist etwas, was Jesus niemals getan hätte. Als Teil einer solchen Religion oder Kirche wirst Du wohl kaum wirklich lernen, was die Bibel tatsächlich lehrt, oder? Das gilt erneut auch für die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas, deren angeblich treuer und verständiger Sklave sich erneut als untreu erweist.

Petrus fordert Christen nun auf, als Friedensstifter zu dienen. Dazu muss sich der einzelne Christ gänzlich vom Bösen abwenden. Der Herr sieht mit Freude auf die Christen, die nach seinem Willen leben. Für diese Christen hat der Herr immer ein offenes Ohr, ja er erhört ihre Bitten – siehe die Verse 11 & 12. Selbst wenn Du als Christ tatsächlich leiden musst, wird Dich mit dieser Einstellung niemand zerstören können. Im Gegenteil, Du wirst wie der Vers 15 ermahnt, alle Zeit bereit sein, Rede und Antwort zu stehen, was Deine Überzeugung, Deinen Glauben und Deine Hoffnung anbelangt. Somit bist Du auch in der Lage, selbst Deine Feinde freundlich und mit Respekt zu behandeln.

Ja, welch inhaltsvollen Stoff uns diese 17 Bibelverse bescherten. Wir fanden schier kein Ende, so hat uns der Lesestoff beschäftigt. Es ist Woche für Woche schade, wie schnell die Zeit unseres Beisammenseins vergeht. Das direkte Bibellesen und der gemeinsame Austausch zum Lesestoff jeden Montagabend sind für uns alle zu einer nicht mehr weg zu denkenden Kraftquelle geworden. Niemals mehr möchte sich auch nur einer von uns der direkten Lehrquelle „Bibel“ entziehen.

Noch ein Wort dazu, warum wir in unseren Zusammenfassungen immer wieder einmal das Fehlverhalten der Zeugen Jehovas ansprechen. Die meisten Menschen, die unsere Zusammenfassungen lesen, sind Zeugen Jehovas, die in ihrem Herzen bereits sehr wohl verspürt haben, dass die Organisation und ihr Lehrkörper, der sogenannte treue und verständige Sklave, in vielem nicht mehr das lehren, was tatsächlich in der Bibel steht. Verstandesmäßig wissen diese Menschen sehr wohl, dass sie sich von dieser Religion trennen müssten. Leider wissen diese Menschen aber auch, was das für sie in Bezug auf ihr soziales Umfeld bedeutet. Sie verlieren all ihre „Freunde“ und Verwandte, weil die Organisation nachweislich dazu aufruft, Andersdenkende zu ächten, diese zu meiden – siehe hierzu die Erfahrung unter der Rubrik „Speziell für Zeugen Jehovas“ auf der Website www.online-bibelforschen.de. Auf der Website www.wahrheitsliebe.eu findest Du unter dem Button „Lehren“ eine schöne Zusammenfassung über die unbiblischen Lehren und Verhaltensweisen, die die Organisation der Zeugen Jehovas an den Tag legt und wozu sie aufruft. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass selbst das Verständnis und das Gefühl des Herzens nicht ausreichen mögen, den Schritt aus den Fängen dieser teuflischen Organisation zu tun. Daher sprechen wir in unseren Zusammenfassungen immer wieder die falschen Lehren der Zeugen Jehovas an. Möge dies all den lieben Menschen, die den Absprung aus Angst nicht schaffen, helfen, sich auf die Seite des Christus und des Vaters zu stellen und das Wort Gottes höher zu achten als das Wort des falschen Propheten, des treuen und verständigen Sklaven. Kommt bitte am Montagabend online vorbei, lest mit uns das Wort Gottes, wendet euch der einzig wahren Lehrquelle zu. Ihr tut dabei weder etwas Falsches noch etwas, was Jahwe missfällt. Im Gegenteil, ihr tut dann wirklich das, was er von euch erwartet. Nur durch seine Belehrung werdet ihr den Mut finden, die jw.org zu verlassen. Nur dann könnt ihr Jesus in allem nachfolgen. Wir beten weiterhin für Euch. Eure Brüder und Schwestern im Herrn.