1.Petrus Kapitel 4 Vers 7 bis Kapitel 5 Vers 14

29.12.2026 – 1. Petrus Kapitel 4 - Verse 7-19
1. Petrus 5 - Verse 1 - 14
Höre auf alles was Dich der Vater lehrt!

Am 29.12.2025 begannen wir unser Beisammensein aus gegebenem Anlass mit einem sehr ausführlichen Gebet in Bezug auf Gehorsam. Dabei riefen wir uns vor unserem himmlischen Vater in Erinnerung, mit welchen Absichten unsere Gemeinde gegründet worden war – nämlich unter Wirkung des Heiligen Geistes das Wort Gottes zu verstehen.

Hierzu verpflichteten wir uns gegenseitig, dass wir uns alle ausschließlich nach 1. Joh. 2 Vers 27 vom Heiligen Geist belehren lassen, was erfordert, dass wir uns weder Abhandlungen noch anderer bibelerklärender Literatur von Menschen sowie Videos usw. zuwenden, sondern die Woche über unter Gebet ausschließlich das Wort Gottes lesen und erforschen, so dass wir uns am Montagabend gegenseitig mitteilen können, was uns der Heilige Geist geoffenbart hat. Wir erinnerten uns vor unserem himmlischen Vater daran, dass wir bereit waren, alles, was uns Religionen und Menschen bislang gelehrt haben, zu resetten und wirklich bei Null anzufangen. Wir erinnerten uns in diesem Gebet daran, dass wir diesen Punkt betreffend eine Gemeinschaftsverantwortung haben. Wir führten uns beim Beten vor Augen, dass uns dies bislang sehr gut gelungen ist, dass wir stets bereit waren, das, was wir anfangs zu den verschiedenen Themen nicht verstanden, geduldig ins Regal zu stellen und abzuwarten, bis uns der Heilige Geist in folgenden Bibelbüchern weiteren Einblick gab und gibt. Wir hielten vor unserem himmlischen Vater fest, dass wir uns gemäß seinem Willen und den Aufforderungen in seinem Wort bereits von vielen Teilnehmern getrennt haben, die einfach nicht bereit waren, sich ausschließlich seinem Wort zuzuwenden und das, was es lehrt, in seiner Einfachheit anzunehmen und zu praktizieren.

Es war uns ferner ein Bedürfnis unserem Vater zu danken, dass er uns gemäß den Worten seines Sohnes aus Johannes 8 die Sicherheit gibt, die tatsächliche Wahrheit, die eine Wahrheit erkannt zu haben. Wir dankten ihm, dass er uns bislang für unsere Bemühungen und aufrichtigen Herzen so reichlich gesegnet hat. Er hat uns wirklich befreit von einem sich ständig widersprechenden Gottesbild, von menschlichen Überlegungen und Philosophien. Wir dankten ihm auch, dass wir nun die absolute Wahrheit in Bezug auf die richtige Taufe, ein von ihm genanntes Mittel zur Rettung, erkennen durften. Wir dankten ihm, dass er uns lehrte, am Mahl des Herrn teilzunehmen, diesem Gebot Jesu immer und immer wieder nachzukommen. Wir dankten ihm, dass er uns eindeutig gelehrt und gezeigt hat, dass alle Anbetung, aller Dank, alle Bitten ausschließlich an ihn zu richten sind, womit ein bibeltreuer Christ weder zu Jesus betet noch mit diesem spricht. Und wir dankten ihm, dass er uns durch seinen Sohn mit so viel Geist befüllt hat, dass wir den Wunsch verspüren, alles, was er uns lehrt und zeigt, anzunehmen und in die Tat umzusetzen.

Wir richteten all das in einem Gebet an unseren himmlischen Vater, weil wir leider seit Wochen beobachten mussten, dass ein neues Mitglied unserer Gemeinde nicht bereit war, die klaren Aussagen des Wortes Gottes zu den genannten Themen anzunehmen. Ebenfalls stellten wir fest, dass vereinzelte Kommentare seinerseits,  Kritik an klaren Aussagen der Bibel beinhalteten und dass letztlich jeder Versuch, ihm die Wichtigkeit des bedingungslosen Gehorsams gegenüber der Bibel und dem Gesetz des Christus vor Augen zu führen, dazu führte, dass er sich persönlich angegriffen fühlte. Da seitens des Teilnehmers keinerlei Bereitschaft vorhanden war, alle Bibeltexte zu einem Thema in gleicher Bedeutung in Betracht zu ziehen und in Zusammenhang zu setzen, befanden wir es nach unserem Gebet sehr gut, dass er nun erst einmal nicht mehr Teil unserer Gemeinde sein will. Natürlich würden wir uns freuen, wenn er künftig bereit wäre, anzunehmen was das Wort Gottes im Gesamten lehrt. Wir wünschen ihm von Herzen, dass er den vom Vater festgelegten Weg anerkennen lernt und den Heiligen Geist in vollem Maße in sich wirken lässt. Sollte diese Veränderung eintreten, ist der Weg zurück in diese Gemeinde hier jederzeit möglich, er jederzeit wieder herzlich willkommen.

Nach diesem reinigenden Gebet und nach einem kurzen Austausch zu dieser Angelegenheit ging es dann weiter mit den Versen 7-11 des vierten Kapitels des ersten Petrusbriefes. Treffend wurden wir gleich ermahnt, wachsam und besonnen zu bleiben sowie im Gebet nie müde zu werden. Es war sehr erbauend, was hierzu an Gedanken vorgetragen worden ist, denn es zeigte erneut, wie sehr wir hier doch alle den Wunsch haben, unseren christlichen Wandel nach den Aussagen des Wortes Gottes zu führen.

Interessant war auch unser Austausch zu den von Gott gegebenen Gnadengaben, bei dem es anfänglich zwei Meinungen dazu gab. Wie immer in so einem Falle wurde in aller Ruhe in Betracht gezogen, was wir bislang in anderen Bibelbüchern dazu lernten, so dass am Ende tatsächlich nur eine Erklärung im Raum stand. Wie schade dachte sich speziell hierzu der ein oder andere Teilnehmer, dass ein Zeuge Jehovas den Inhalt dieser beiden Verse (10 & 11) nicht verstehen kann, weil er sich nicht ausschließlich dem Heiligen Geist als Lehrer zuwendet, sondern einer angeblichen Sklavenklasse, die für sich beansprucht der gute und treue Verwalter Gottes zu sein, sich parallel dazu aber durch unerfüllte Prophezeiungen und Vorhersagen im Namen Gottes sowie falsche Lehren eindeutig als falscher Prophet erweist. Traurig, dass der einzelne Zeuge Jehovas inzwischen aufgrund von Druck dieser selbst ernannten Führer die widersprüchlichen Aussagen dieser angeblich vom Geist berufenen Verwalter mehr beachtet, als das, was die Bibel lehrt. Inzwischen verehren sie diese Verwalter wie die Israeliten das golden Kalb. Im Endeffekt liegt dieser Entwicklung derselbe Prozess zu Grunde wie dieser bei allen Christen zu erkennen ist, die bei ihrer Berufung Gottes Anzahlung an Heiligem Geist (Pfand) tatsächlich nicht angenommen haben und somit versäumt haben, sich weiterhin direkt mit Heiligem Geist befüllen zu lassen, damit sie wirklich verstehen, was das Leben eines Christen mit einschließt.

Weil Christen versäumen, sich mit Heiligem Geist befüllen zu lassen – und die geschriebene Quelle des Heiligen Geistes ist nun einmal Gottes Wort – verstehen sie auch nicht, dass wir seit der Himmelfahrt Jesu in einer Gerichtszeit leben. Petrus schreibt im Vers 17 & 18: „Denn jetzt ist die Zeit gekommen, in der Gott Gericht hält; und es beginnt an seinem Haus, der Gemeinde. Wenn aber schon wir (das Haus Gottes, das Volk der Christen) gerichtet werden, welches Ende werden dann die nehmen, die Gottes rettende Botschaft ablehnen! Wenn schon der nur mit knapper Not gerettet wird, der nach Gottes Willen lebt, wie wird es erst denen ergehen, die von Gott nichts wissen wollen und seine Gebote mit Füßen treten?“

Das Gericht beginnt beim Hause Gottes, den Christen! Es wäre schön, wenn die Christenheit dies heute erkennen könnte, vor allem die Sorte Christen, die ihre Religion, ihre Organisation über das Wort Gottes stellen.

Wir lasen und besprachen dann noch das Kapitel 5. Es würde den Rahmen sprengen, hier alles aufzuführen, was wir aus diesem Kapitel mitnehmen durften. Daher wollen wir hier nur zwei Punkte nennen.

Einmal die Verse 8 & 9, in denen Petrus davon spricht, dass unser Widersacher, der Teufel, wie ein brüllender Löwe umhergeht und versucht, Christen zu verschlingen. Stark und fest im Glauben sollen wir seine Angriffe abwehren, ermahnt uns Petrus. Wir erörterten, wie dumm es wäre, wenn jemand seinen Feind kennt, diesen aber nicht ernst nimmt. Offensichtlich genau das passiert vielen Christen. Sie wissen, dass es den Teufel gibt, aber sie unterschätzen ihn, sie nehmen seine Gegenwart nicht richtig ernst. Schau Dir mal all die heidnischen Bräuche und Feste an, die heute unter Menschen, die sich Christen nennen, Zustimmung und Teilnahme finden. Denk hierbei nur einmal an das satanische Fest Halloween, das ganze christliche Länder überschwemmt. Ist es nicht im Allgemeinen so, dass Dir fast jeder, der sich Christ nennt und diesem Fest Beachtung schenkt, es gar feiert, erklären wird, dass er dabei ja nicht an den Teufel und die Rituale denkt, die diesem grausamen, heidnischen Fest zugrunde liegen, sondern nur seinen Spaß im Sinn hat? Gleicht so ein Verhalten aber dem Kern der Aussage des Apostel Petrus? Kommt dies nicht genau dem gleich, den Teufel zu unterschätzen, ihn nicht ernst zu nehmen? Das Wort Gottes lehrt, der Teufel geht umher und versucht zu verschlingen. Vielen, die sich Christen nennen, ist in keiner Weise bewusst, dass sie sich genau durch so ein Verhalten und Auftreten dem Teufel zum Fraß vorwerfen. Wahre Christen dagegen sind stark und fest im Glauben an ihren Herrn. Daher bieten sie allem, was vom Teufel kommt, die Stirn, wohl wissend, dass es schlichtweg nur Gut und Böse gibt. Was nicht vom Vater kommt, ist nicht gut und was nicht gut ist, ist böse und kommt vom Teufel. Ein wahrer Christ kennt die Gefahr und schützt sich durch Glauben und Vertrauen, wozu auch gehört, sich ausschließlich an das Wort Gottes zu halten und alles anzunehmen, was dieses eindeutig lehrt.

Interessant zum Nachdenken empfanden wir auch noch den Vers 12, in dem Petrus schreibt, dass er mit seinem ersten Brief hier, seinen Mitchristen Mut machen wollte. Wir erinnerten uns noch einmal daran, was Petrus seinen Mitchristen alles in diesem Brief schrieb. Er gab Anweisungen wie ein Christ lebt. Er hielt fest, wie sich ein Christ gegenüber dem Staat verhält. Er hielt fest, dass jeder seine Stellung zu akzeptieren hat, auch der, der ein Sklave ist. Erduldet er Unrecht, hat er dies um Christi Willen zu ertragen. Bei Misshandlungen oder Verfolgung zahlen wir nicht mit gleicher Münze zurück, schrieb Petrus seinen Mitchristen. Mann und Frau haben in der Ehe unterschiedliche Stellungen, die sie zu akzeptieren haben. Er ermahnt seine Brüder, dass sie es mit Freude hinnehmen sollen, wenn sie um Christi Willen ihrer ganzen Habe beraubt werden, u.v.m.

Wie haben wohl die meisten seiner Mitchristen damals reagiert? Nun es liegt auf der Hand, dass die Reaktion auf Petrus Aussagen so ausgefallen sind, wie sie auch heute unter den meisten Christen ausfallen. Horchen wir mal etwas in solche Aussagen hinein:

„Der Petrus kann leicht reden, der reist ja nur umher, lebt von Zuwendungen und meint mir Ratschläge geben zu müssen.“

„Hätte der Petrus so hart und lange für seine Habe arbeiten müssen wie ich, dann würde er auch darum kämpfen und nicht so dummes Zeug schreiben.“

„Was Petrus hier in Bezug auf Mann und Frau in einer Ehe schreibt, kann auch nur ein Mann verfassen. Die Frauenfeindlichkeit ist doch nicht zu übersehen. Zudem sind solche Ratschläge schon längst nicht mehr zeitgemäß. Am besten einfach nicht beachten, passt sowieso nicht mehr. Sieh Dich doch um, die stärksten Männer sind und waren immer schon Frauen.“

„Was? Ich soll mich der weltlichen Ordnung unterstellen? Obwohl bekannt ist, dass die Regierung uns auspresst und Schaden anrichtet, soll ich ein vorbildliches Verhalten an den Tag legen, absolut ehrlich und rechtschaffen sein? Das kann auch nur einer wie Petrus schreiben, der lebt offensichtlich schon nicht mehr in dieser Welt! In erster Linie habe ich die Verpflichtung für mich und meine Familie zu sorgen, so lehrt es die Bibel doch auch, oder? Wenn das aufgrund der miserablen Regierung nur noch möglich ist, indem ich Steuern hinterziehe, dann ist das für mich als Christ ein legaler Vorgang, dann interessiert mich Null, was Petrus mir hier erzählt!“

Und zu guter Letzt, was die weisen Worte des Petrus und seine Ermahnung „kein Teil dieser Welt zu sein“ angeht, folgendes:

„Ich lebe nun mal in dieser Welt und bin sehr wohl daran interessiert, dass es mir gut geht. Daher will ich auch mitbestimmen, wer regiert, sprich ich gehe wählen, auch als Christ. Zudem mische ich in der Politik dieser Welt mit, denn schließlich ist diese von Gott geduldet und eingesetzt, da kann etwas mehr christlicher Einfluss, wie ich ihn bringen werde, nur gut tun!“

Siehst Du, dass sich die Menschen nicht geändert haben? Von wie vielen Christen heute wird der Inhalt des ersten Petrusbriefes denn tatsächlich in vollem Maße angenommen und praktiziert? Mit Sicherheit nur von sehr, sehr wenigen. Die breite Masse der Christen, egal wie sie sich heute auch alle titulieren – Katholiken, Adventisten, Baptisten, Zeugen Jehovas, evangelisch, frei-evangelisch, Pfingstgemeinde usw. – lehnt im Gesamten mindestens einen Teil des Inhalts des Petrusbriefes ab. Wie schreibt Jakobus in seinem Brief seinen Mitchristen? Jakobus 2 Vers 10: „Es hilft dann nichts, wenn ihr alle anderen Gebote Gottes genau einhaltet. Wer nämlich auch nur gegen ein einziges seiner Gebote verstößt, der hat gegen alle verstoßen und das ganze Gesetz übertreten.“

Um auf die am Anfang dieser Zusammenfassung erwähnte Entwicklung von einem Christen zurückzukommen: Siehst Du, wie gefährlich es ist, auch nur irgendetwas aus dem Wort Gottes außer Beachtung zu lassen, dich zu weigern, es als Wahrheit anzunehmen? Ein Christ zu sein erfordert absolute Demut und grundsatztreue Liebe zum Vater.

Wir waren auch an diesem Abend wieder mehr als glücklich über diese Belehrung und Erkenntnis und wir spürten erneut, wie der Heilige Geist durch jeden von uns wirkt. Die vielen Kommentare waren wie einzelne Blumen. Am Ende hielten wir einen wunderschönen Blumenstrauß an Erkenntnis und Weisheit in der Hand. Danke lieber Vater im Himmel – DANKE.

Willst Du wie wir die Freude und die Leitung des Vaters beim Bibellesen verspüren, dann besuch uns einfach. Es gibt nur ein Volk Gottes – das sind die Christen weltweit. Allerdings gibt es in diesem Volk Unkraut und Weizen, sprich Scheinchristen und wahre Christen. Ein wahrer Christ ist zweifellos der, der nach seiner Salbung lebt und sich ausschließlich dem Wort Gottes zuwendet, der sich so mit Geist befüllen lässt. Dadurch hat er den Wunsch, alles, was das Wort Gottes lehrt, anzunehmen, ausschließlich bei dem zu bleiben und danach zu leben. Aus solchen Christen besteht unsere Gemeinde, darauf legen wir gemäß den Anforderungen Gottes auch großen Wert. 

Im neuen Jahr geht es dann am 5.1.2026 weiter im 2. Petrusbrief Kapitel 1 Vers 1.