Hebräer Kapitel 1

Hebräer Kapitel 1 - Am 28.07.25 starteten wir mit dem Studium des Hebräerbriefes. Nach einer kurzen Einführung, die uns u.a. daran erinnerte, beim Lesen dieses Bibelbuches stets im Hinterkopf zu behalten, dass dieser Brief an Judenchristen geschrieben worden ist, ging es los mit dem Kapitel 1.

Das Kapitel 1 beschäftigte uns dann auch gleich den ganzen Abend. Der Schreiber hebt im ersten Kapitel auf beeindruckende Weise hervor, dass JAHWE in den letzten Tagen, also seit Jesus wieder in den Himmel aufgefahren ist, durch seinen Sohn zu uns Kindern Gottes spricht. Dieser Sohn Jesus ist göttlicher Natur, er ist der vom Vater direkt erschaffen, aus göttlicher Materie und somit auch höher als Engel. Durch und für Jesus, so lehrt uns das Kapitel 1, kam alles andere, was wir kennen, ins Dasein.

Wir erinnerten uns daran, wie viele Christen heute, ähnlich dem jüdischen Volk von damals, nicht in der Lage sind, diese klar beschriebenen Lehren und Zusammenhänge zu verstehen. Ein Trauerspiel mit anzusehen, was Christen heute aus Jesus, dem göttlichen Sohn von JAHWE, machen. Die einen, z.B. die Zeugen Jehovas, titulieren ihn als mächtigen Engel, als den Erzengel Michael, die anderen, die Katholiken, Evangelisten oder Freikirchler sehen ihn als den Vater selbst oder als Teil des Vaters an. Andere wiederum nehmen einzelne Verse aus diesem Bibelbuch heraus, um sich und anderen zu beweisen, Jesus sei der allmächtige Schöpfer.

Dieses Bibelbuch zeigt wieder einmal klar und deutlich, dass ein Christ das Wort Gottes wirklich nur verstehen kann, wenn er sich diesem unter Gebet und Wirken des Heiligen Geistes widmet. Die Juden, die eigentlich mit dem Gesetz Mose und den Propheten vertraut sein sollten, ja sollten, waren nicht in der Lage, Jesus richtig zu erkennen. Sie konnten nicht verstehen, wer Jesus ist, welch mächtige Stellung er innehat und dass er die von Gott gegebene Gnade ist. Warum? Sie beschäftigten sich viel zu wenig mit den Schriften und den Propheten. Ihre Gesetzeslehrer, die Pharisäer, die Sadduzäer – ja die ganze Klasse, die das Volk eigentlich auf die Schriften hinweisen sollten, das Volk in den Schriften unterweisen sollten, hatten sich längst durch menschliche Überlegungen und Einflüsse ein eigenes Gottesbild und eine eigene Vorstellung vom erwarteten Retter, vom gesalbten Befreier gemacht. Welch Parallele zur heutigen Zeit, zur heutigen Christenheit, oder? Wahre, bibeltreue Christen und Erforscher des Wortes Gottes warten heute erneut auf das Kommen der Gnade Gottes, auf ihren Befreier, auf Jesus Christus. Während sie aufgrund der Tatsache, dass sie ausschließlich beim Wort Gottes bleiben, sich ausschließlich vom Heiligen Geist belehren lassen, verstehen und erkennen können, wie Jesus wiederkommt und was das für sie bedeutet, irren die Namenschristen in absoluter Blindheit umher. Erforscher der Bibel erkennen die wahre Rolle und Position des Christus, sie wissen, dass er göttlicher Natur ist, der Sohn des Allmächtigen, sein Erbe, sie erkennen, dass Jesus schöpferisch tätig war, dass alles durch und für ihn ins Dasein kam – und ja, sie erkennen, dass Jesus aufforderte, nur seinen Vater anzubeten, denn er, JAHWE allein, ist der allmächtige Gott und Vater. Die Namenschristen heute, also all diejenigen, die sich nicht ausschließlich vom Heiligen Geist belehren lassen, diejenigen, die durch Menschen geführt werden möchten, diejenigen, die sich nicht anstrengen wollen, nicht selber forschen wollen, gleichen den Juden damals. Sie können die wahre Position, die wahre Gestalt von Jesus nicht erkennen. Selbst wenn sie sich Christen nennen, irren sie auf verschiedenen Meinungen und Ansichten, wie die Judenchristen damals. Ja, wem die Grundlage für den wahren Glauben fehlt, der kann diesen nie entwickeln. Wer sich nicht ausschließlich dem Vater und seinem Wort zuwenden will, der kann und wird von ihm auch nie zu seinem Sohn Jesus geführt. Und somit kann Jesus ihn auch nie mit dem Vater vereinen.

Arme Zeugen Jehovas, arme Katholiken, arme Evangelisten und wie ihr euch als Christen auch alle nennen mögt – wahre Christen betiteln sich einfach als Christen, folgen ausschließlich Jesus nach und keinen Menschen. Wahre Christen prüfen selbst die inspirierten Schriften, so wie Jesus sie das lehrte. Weil sie das tun, erkennen sie, was wirklich in den Versen des Hebräerbriefes steckt, während die Namenschristen Verse einzeln herausnehmen und darin ihre Irrlehren bestätigt sehen.

Du willst wie wir die Bibel erforschen, sie studieren? Du willst den Geist Gottes in Dir wirken lassen?

Dann komm vorbei, mach mit – wir freuen uns auf Dich.

Je tiefer und länger wir miteinander forschen, je mehr verstehen wir die Warnung aus 1. Johannes 2:27. Gott sei Dank haben wir uns nie und von niemanden von unserer Treue zum Wort Gottes abbringen lassen.