29.09.2025 – Hebräer Kapitel 11 Verse 1-22
Wie definiert das Wort Gottes „Glauben“?
Was lernen wir aus den vielen Beispielen der Glaubensmenschen, die in Hebräer Kapitel 11 beschrieben werden?
Wie werden anhand der Beispiele aus Hebräer 11 Jesus Worte aus Matthäus 17 Vers 20 & 21 bestätigt?
Dies und vieles andere lehrt uns Hebräer 11!
Unser Beisammensein zum gemeinsamen Forschen und Studieren des Wortes Gottes am 29.09.25 ging mit einer schönen Überraschung los. Wir durften einen weiteren, sehr bibelfesten und -gläubigen Christen kennenlernen, der sich unserer kleinen Gruppe per Zoom zugeschaltet hat. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hießen wir ihn herzlich willkommen und ich denke hier guten Gewissens schreiben zu können, dass wir alle die tiefe Verbundenheit zueinander verspürten, die Menschen, die ernsthaft versuchen nach dem Wort Gottes zu leben und sich vom Heiligen Geist belehren lassen, miteinander verbindet. Immer wieder ein schönes, ergreifendes Erlebnis.
Freudigen Herzens ging es los mit den Versen 1-7, die im Gesamten sehr ausgiebig kommentiert worden sind. Zunächst die schöne biblische Definition des Glaubens. Von wegen „glauben heißt nichts wissen“ wie der Volksmund irrtümlich behauptet. Glaube ist eine tiefe, felsenfeste Überzeugung. Glaube ist Zuversicht und Vertrauen. Ja Glaube ist für einen Christen das A&O. Der Herr Jesus selbst lehrte uns durch Paulus in 2. Kor. 5 Vers 7: Wir – wir die Christen – wandeln durch Glauben (Vertrauen & Zuversicht) nicht durch Schauen. Ferner lehrte er uns in 2. Kor. 4 im Vers 18, dass sich Christen nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare konzentrieren. Wir glauben, ja wir vertrauen tatsächlich auf etwas, was wir in vollem Umfange zwar noch nicht kennen, aber anhand von unzähligen Beweisen als absolut wahr und real betrachten.
Und dann folgte die Besprechung der vielen Glaubensbeispielen, die das Wort Gottes in den kommenden Versen, bis zum Vers 22, zunächst einmal aufzählt. Was wir von Abel, Henoch, Noah, Abraham, Sara, Isaak, Jakob, Josef über Glauben lernen können, dient uns als pure Ermunterung, diesen stetig zu vertiefen und am Leben zu erhalten. Es war mehr als interessant, was in einzelnen Kommentaren in Bezug auf die genannten Personen und ihr Leben vorgetragen worden ist. Man sah, wie im Vorfeld die Lebensberichte der genannten Personen in der Bibel nachgelesen und nachstudiert worden sind. Welch ein Segen, wenn eine Bibelbesprechung so viele Nuancen und Facetten zu einzelnen Lehrpunkten hervorbringt, weil alle Teilnehmer einen großen Wissendurst haben und diesen durch Nachforschen stillen. Ja, es sprudelte auch an diesem schönen Abend wieder aus uns allen hervor und wir nahmen viele stärkende Gedanken mit.
Wir können jedem Christen, jedem Menschen nur empfehlen, sich diese wunderschönen Beispiele in Bezug auf Glauben selber anzusehen. Die Lebensberichte dieser Menschen im Wort Gottes nachzulesen und dann darüber nachzusinnen. Man fühlt, dass sie alle – so wie wir – auch nur Menschen waren, ja Menschen mit Fehlern und Sünden. Aber ihr starker Glaube, ihr Vertrauen, ihre Zuversicht in Gott, zeichnete sie in seinen Augen als wirklich wertvoll aus. Sie alle glaubten an Dinge, die sie in vollem Umfange noch nicht sehen konnten. Genau das bewirkt der Glaube auch bei einem wahren Christen. Für ihn sind all die Verheißungen des Wortes Gottes pure Realität, so nah, so real, als würde er sie bereits sehen und erleben. Ohne Glaube, ohne Zuversicht und Vertrauen kannst Du kein Christ sein. Und da wären wir bei der Aussage Jesu aus Matthäus 17 Verse 20,21 – der Glaube versetzt tatsächlich Berge. All die schönen Gedanken berührten unser Herz und tragen zweifellos weiterhin zur Vertiefung unseres Glaubens bei.
Am 06.10.25 setzen wir unser Lesen und Besprechen des Hebräerbriefs fort. Das Thema Glauben wird uns auch an diesem Abend noch begleiten.
