27.10.2025 – Jakobus Kapitel 1
Durch wen und was, wird ein Christ versucht?
Was bewirkt Ausharren?
Was gefährdet den Glauben eines Christen?
Was versteht ein Christ unter Gottesdienst?
Neugierig? Dann lies dieses Bibelkapitel!
Voller Elan und Freude auf ein weiteres Bibelbuch trafen wir uns zur Betrachtung des Jakobusbriefes Kapitel 1. Und wir wurden nicht enttäuscht – im Gegenteil, erneut verrann uns die Zeit, ja viel zu schnell wurde es 21:00 Uhr. Wie gewohnt eine kleine Zusammenfassung unseres Bibelforscherabends.
Im Vers 1 ging es schon spannend los. Je nach Bibelübersetzung liest man hier, dass der Bibelschreiber Jakobus mit seinem Brief die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind, grüßt. Für viele Bibelleser ist offensichtlich nicht erkennbar, wen Jakobus hier anspricht. Dieses Problem hatten wir in keiner Weise. Wir stimmen dem zu, was die Hoffnung für Alle übersetzt: „das Volk Gottes, das über die ganze Welt zerstreut ist“. Die Beweisführung anhand verschiedener Schriftstellen in den Kommentaren der einzelnen Teilnehmer ließen hier keine Zweifel zu.
Die Verse 2-4 belehrten uns erneut, wie wichtig die richtige Einstellung und das richtige Verständnis in Bezug auf Versuchungen und Anfeindungen sind. Wer biblisch begründet verstanden hat, dass solche Dinge niemals vom Vater stammen und wozu sie letztlich führen können, nimmt solche Umstände an und harrt erfolgreich aus. Er erträgt solche Zustände sogar mit Freude, weiß und spürt er doch, dass er durch sein Ausharren den Glauben gestärkt hat und er dadurch zu einem reifen und tadellosen Christen geworden ist. Auch hier erlebten wir wieder, wie intensiv jeder Teilnehmer nachgedacht hat. U.a. wurde die Erfahrung, die die Apostel Jesu machten, als sie nach einem Richterspruch des Sanhedrins ausgepeitscht worden sind, eingebracht – siehe Apostelgeschichte 5 Verse 17-42. Der Vers 41 berichtet, wie diese treuen Männer des Glaubens ihre Pein, ihre Strafe empfanden: „die Apostel aber verließen den Hohen Rat voller Freude darüber, dass Gott sie dazu auserwählt hatte, für Jesus Verachtung und Schande zu ertragen“. Ja, Christen können Verfolgung, Pein, Verachtung richtig zuordnen und sie können solch widerlichen Dingen aufgrund ihres Verständnisses und ihrer Einstellung richtig begegnen, diese Herausforderung annehmen – ja sie werden daran niemals zerbrechen. Der Apostel Petrus behielt diese Einstellung weiterhin. In seinem ersten Brief im Kapitel 4 im Vers 16 schreibt er: „Wer dagegen leidet, weil er ein Christ ist, der braucht sich nicht zu schämen. Er soll Gott dafür danken, dass er zu Christus gehört und seinen Namen trägt“. Ein sehr glaubensstärkender Austausch zu diesen Versen, allein schon deshalb, weil so viele Querverweise erwähnt worden sind.
Und dann kam der Vers 5: „Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden“. Was lieben wir in unserer kleinen Gruppe inzwischen solche Aufforderungen und Bibeltexte. Unser Herz, die Ausrichtung unseres Sinnes ist inzwischen bei fast allen Teilnehmern ausschließlich auf die Weisheit von oben gerichtet. Die Allermeisten haben durch das intensive Bibelforschen gelernt, Du brauchst Dich, ja Du solltest Dich – eigentlich Du darfst Dich – ja keiner anderen Quelle zuwenden als dem Wort Gottes. Wenn Du irgendetwas nicht verstehst, dann frage den Vater, erbitte Dir Dein Verständnis, Dein Wissen ausschließlich von Gott. Wir waren uns erneut einig darüber, dass jeder, der einen anderen Weg geht oder es nicht schafft, von anderen Quellen abzulassen, sich selber ein Glaubensgrab schaufelt. Irgendwann verhindert der ganze Müll (menschliche Weisheit & Bibelauslegung), den sich ein solcher Christ reingezogen hat, dass er die einfachen Wahrheiten des Wortes Gottes erkennen kann. 1.Korinther 3 der Vers 19 bewahrheitet sich nun an ihm. Lies diesen Text und erkenne! Lass ab von menschlicher Weisheit. Hör auf, Zeitschriften & Bücher zu lesen, die angeblich die Bibel erklären. Halte Dich fern von Videos und Abhandlungen. Wenn es auch hart klingen mag, was wir hier schreiben, so ist es doch nur das, was wir die letzten zwei Jahre in Bezug auf diesen Punkt in unserer Gruppe gesehen und erlebt haben. Die einen von uns wandten sich von Beginn an nur an die Weisheit von oben, sie ließen sich nur vom Heiligen Geist belehren. Diese blühen von Woche zu Woche mehr auf, erfreuen sich täglich an den Verknüpfungen, sehen wie sie immer mehr verstehen, kapieren die einfachen Wahrheiten des Wortes Gottes. Die anderen blendeten über Wochen und Monate hinweg, dennoch war es weder zu überhören noch zu übersehen, welchen Lehrquellen sie sich zugewandt haben. Das Resultat? Während die einen Fortschritte machen, sich der Erkenntnis erfreuen und als Christen aufblühen, wurden die anderen streitsüchtig, fordernd, bestimmend und unbelehrbar. Ja, Gott hat sie in ihrer eigenen List gefangen. Du kannst auf Dauer nicht verbergen, wovon Du Dich ernährst, welchen Quellen Du Dich zuwendest. Deine Kommentare, Deine Einstellung, Deine Äußerungen, ja Dein Verhalten gegenüber klaren Anweisungen der Bibel verraten Dich ohnehin. Leider haben dies noch nicht alle Teilnehmer in unserer Gruppe so ganz verstanden, wie auch, wenn sie nicht endlich von menschlichen Lehrquellen ablassen.
Der Vers 6 bewegte uns ebenfalls sehr. Beten ohne zu zweifeln. Interessant wie viele Kommentare hierzu kamen und wie wir uns klarmachten, was denn alles unter Zweifel fallen kann. Ja, man kann auch hier noch sehr viel lernen.
Die Verse 9-11 sprachen das oft schwierige Miteinander zwischen arm und reich an. In jeder Gruppe, Gemeinschaft oder Gemeinde wird es gut betuchte bis hin zu sehr reichen Christen geben, während die anderen sehr wenig zum Leben haben, ja tatsächlich arm sind. Es war eine Freude, wie schön anhand von Schriftstellen kommentiert worden ist, dass dies aber niemals ein Grund für gegenseitige Ablehnung, Neid oder Missgunst sein darf und muss. Genau das zeichnet Christen aus – sie können immer miteinander und sind immer füreinander da, weil sie die Belehrung des Wortes Gottes verstehen. Hier haben wir klar definiert, wie der Arme eingestellt sein sollte und was der Reiche beachten muss. Mit etwas Spaß betrachteten wir hier auch, was Jesus in Matthäus 19 in den Versen 23 & 24 anmerkte.
Die Verse 12-18 erinnerten uns, was unseren Glauben gefährden könnte. Eine falsche (nicht biblische) Einstellung und Denkweise. Auch hier schließt sich der Kreis wieder zu den Quellen, denen sie jemand zuwendet. Ein Christ, der ausschließlich Gottes Wort studiert, erkennt, dass Versuchungen oft seinen falschen Handlungsweisen geschuldet sind (Vers 14). Ebenso weiß er, dass Gott niemanden versucht (Vers 13). Er weiß, wozu es führt, wenn man Versuchungen nachgibt (Vers 15). Wer das verstanden hat und wer das glaubt, also als bewiesen sieht, hat ein ganz anderes Gottesbild wie die meisten Christen, die bei allem Negativen und Schlechten, was sie trifft, damit hadern, warum Gott sie so prüft. Ein Christ sollte wissen, was Jesus in Markus 7 in den Versen 21-23 gelehrt hat. Wie bitte soll vom Vater etwas böses kommen – siehe u.a. 1.Johannes 1 Vers 5.
Die Verse 19-27 fordern uns auf, nicht nur Hörer des Wortes zu sein, sondern auch Täter. Das schließt schon einmal ein, dass man schnell zum Hören ist, aber langsam zum Reden und langsam zum Zorn. Warum? Siehe dazu u.a. Sprüche 10 Vers 19 oder Sprüche 29 Vers 22 sowie Offenbarung 2 Vers 7. Hier ist echt Nachdenken angesagt.
Dann kam die Klarstellung, dass Hören alleine nicht ausreicht. Nun besprachen wir den wunderschönen Vergleich aus den Versen 23-25. Schöner kann man uns Christen eigentlich nicht vor Augen führen, wie wichtig das TUN ist.
Abschließend stellt der Bibelschreiber klar, was tatsächlich unter „Gottesdienst“ zu verstehen ist. Lies Dir die Verse 26 & 27 einmal in Ruhe durch. Verwende dazu auch verschiedene Bibelübersetzungen und dann halte inne, bete und überlege, was Dich Deine Kirche, Deine Organisation, die Glaubensgemeinschaft, der du angehörst, unter Gottesdienst /Frömmigkeit lehrt. Wann handelst Du? Wann erreicht Dich die Quelle wahren Lichts? Wann springt bei Dir der Funke zum reinen Wort Gottes über?
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Bitte nimm eine Bibel zur Hand und lies das Kapitel unter Gebet für Dich selber. Triff Dich mit uns – Du brauchst keinerlei Vorwissen, Du brauchst keinerlei Ängste haben – wir sind freie, bibeltreue Christen und wir studieren ausschließlich das Wort Gottes unter Gebet und Wirkung der Kraft Gottes. Erlebe wie frei, wie glücklich, wie zufrieden Dich das macht. Ja spüre wie Du Deinen Herrn Jesus kennenlernst und wie nahe Du durch das Bibelforschen Deinem und unserem Vater kommst. Wir laden Dich hiermit erneut ein. Die Klicks und Besucherzahlen beweisen, dass Du Interesse hast. Je nach Kanal oder Netzwerk haben wir dreißig bis über einhundert Betrachtungen von jeder Zusammenfassung die wir veröffentlichen.
Wir freuen uns auf Dich – Deine Brüder und Schwestern im Herrn!
