22.12.2025 – 1.Petrus Kapitel 4 Verse 1-6
ALLE müssen sich vor GOTT verantworten!
Am 22.12.2025 kamen wir zusammen, um 1. Petrus Kapitel 4 zu lesen und zu besprechen. Wir begannen mit den ersten sechs Versen, die in der Hoffnung für Alle (HFA) mit den Worten „Alle müssen sich vor Gott verantworten“ überschrieben sind.
In den Versen 1 & 2 teilt uns das Wort Gottes klar und deutlich mit, dass ein Christ die gleiche Gesinnung zu körperlichen Leiden haben sollte wie unser Herr Jesus. „Wer nämlich körperlich leiden musste“, so die HFA weiter, „weil er zu Christus gehört, über den verliert die Sünde ihre Macht. Er wird sich, solange er noch auf der Erde lebt, nicht mehr von menschlichen Leidenschaften, sondern von Gottes Willen leiten lassen.“ Unser Vater erklärt uns hier sehr deutlich, was ein Christ durch das Vorbild des Christus sowie die Nachahmung des Christus tatsächlich für sich bewirken kann.
Wenn ich als Christ um Christi Willen leiden muss, dann stehe ich ganz bewusst für meine Überzeugung, für meinen Glauben, für meine Hoffnung ein. Dann habe ich mich ganz bewusst entschieden, alles zu ertragen, was da auch immer auf mich zukommen mag. Ich setze mein ganzes Vertrauen in die Hilfe von oben – und ich werde die Hilfe von oben tatsächlich auch für meine Haltung verspüren. Letztlich werde ich so unbesiegbar – denn niemand kann mir nehmen, was mir am wichtigsten ist: die Treue zu meinem Herrn. Und somit verliert die Sünde tatsächlich die Macht über mich.
Es mag in Verbindung mit diesem Punkt für jeden Christen von Vorteil sei, einmal über die Einstellung von Jesus in Bezug auf Leiden nachzudenken. Mit Sicherheit leidet niemand gerne, den Leiden ist immer mit psychischen und körperlichen Schmerzen verbunden. Auch im Falle Jesu. Dennoch entzog er sich keinem Leidensweg. Im Gegenteil, er stand für seine Überzeugung, für seinen Glauben, für seine Hoffnung, seinen Vater ein. Er ertrug alles. Nichts und niemand – weder die Sünde noch der Teufel – konnte ihn brechen. Er ließ sich ausschließlich von Gottes Willen leiten, womit die Sünde keinerlei Macht über ihn gewinnen konnte. Welche Einstellung bekundest Du als Christ in Bezug auf Leiden? Ist Dir klar, dass Dein christlicher Lebenswandel Leid über Dich bringen wird? Bist Du bereit, Leid zu ertragen, oder suchst Du nach Auswegen, indem Du Kompromisse machst? Denk hierüber einfach einmal ehrlich und intensiv nach und frage Dich, hätte Jesus an meiner Stelle hier auch so gehandelt? Hätte Jesus nachgegeben, einen Ausweg gesucht, auch nur ein Gebot seines Vaters willentlich ignoriert, um sich Erleichterung zu schaffen?
Wie so oft in den letzten Monaten in unserer Gemeinde am Montagabend floss in die Besprechung dieser und der kommenden Verse wieder mit ein, dass ein wahrer Christ genauso handelt wie Jesus. Das schließt den bedingungslosen und absoluten Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters mit ein. Ein solcher Wandel kennt keine Kompromisse – denk an Jesus! Natürlich kann ich als Christ Jesus nur so gut nachahmen, wie ich ihn tatsächlich kenne. Allerdings liegt es ganz allein in meiner Verantwortung, wie gut ich Jesus tatsächlich kennenlernen möchte. Das Bild, das Christen heute im Allgemeinen von Jesus haben, entspricht in vielem leider in keiner Weise dem Bild, das das Wort Gottes von ihm zeichnet. Es beruht größtenteils darauf wie „christliche“ Menschen Jesus unter Berücksichtigung ihrer Vorlieben, Sichtweisen und Emotionen sehen möchten. Wer Jesus tatsächlich richtig kennenlernen will, muss sich ausschließlich dem Wort Gottes zuwenden. Zum Vergleich: Jesus lernte ausschließlich bei seinem Vater Jahwe, war Tag für Tag in dessen Gegenwart, bei ihm (siehe u.a. Sprüche 8 Vers 30). Das führte dazu, dass Jesus lernte, alles so zu tun, wie er es beim Vater sah. Daher sagte Jesus u.a. in Johannes 5 dem Vers 19: „Was immer aber der Vater tut, das tut auch der Sohn.“ „Weil der Vater den Sohn liebt“, so Jesus in Vers 20 weiter, „zeigt er ihm alles, was er tut.“ Letztlich haben die Lernbereitschaft Jesu, seine Treue zum Vater sowie sein absoluter und bedingungsloser Gehorsam dazu geführt, dass ihm der Vater aus Liebe alles in die Hand gegeben hat (siehe u.a. Johannes 3 Vers 35). Das Wort Gottes erklärt uns unmissverständlich, dass der Sohn ausschließlich beim Vater lernte und in allem gehorsam war. Johannes 4 Vers 34 sagt sogar, dass es Jesu Nahrung, also seine Lebenselixier war, den Willen des Vaters zu tun!
Letztlich wurde Jesus dadurch in allem eins mit dem Vater, sprich er entwickelte die absolut gleiche Denk- und Handlungsweise wie sein Vater. Und Du? Ja Du und ich? Was machen wir? Wollen wir nicht auch Kinder Gottes sein? Erwartet der Vater von uns Kindern nicht dasselbe wie von Jesus? Nennen wir uns nicht Brüder Jesu? Der Vater sagt uns: Hört auf meinen Sohn, folgt ihm genau nach, so wie er mir genau gehorcht und folgt! Er hat bereits bewiesen, in allem treu zu sein, er lernte den Gehorsam (siehe Hebräer 5 Vers 8)! So wie Jahwe Jesus alles gezeigt hat, wird Jesus uns, seinen Brüdern, alles zeigen. Er wird uns zum Vater zurückführen. Wenn wir in allem !treu und gehorsam! sind so !wie er!, werden wir den Siegespreis erhalten, so Paulus immer wieder in seinen Briefen. „Werdet heilig (rein), denn ich bin heilig.“ 1.Petrus 1 Vers 16. Wenn Du als Kind Gottes vom Vater den gleichen Preis, den gleichen Körper, die gleiche Belohnung erhalten willst wie Dein Bruder Jesus, meinst Du dann wirklich, dass Du weniger dafür tun musst als Dein Herr – ließ hierzu einmal Jesu Worte aus Matthäus 10 Vers 24! Glaubst Du wirklich, es reicht aus, wenn Du weniger heilig (rein) bist? Meinst Du allen Ernstes, Du kannst das Ziel erreichen, wenn Du den Sohn Gottes, Deinen Herrn nicht einmal richtig kennst, wenn Du tatsächlich nicht verstehen und kennenlernen willst, was die Bibel über ihn und seine Stellung tatsächlich lehrt? Oder meinst Du es gelingt dir, das Ziel zu erreichen, wenn Du Dich weigerst anzunehmen, was die Bibel über Jesus lehrt? Vergiss nicht – in dem Moment, in dem Du Dich öffnest, in dem Moment, in dem Du tatsächlich den Wunsch hegst, nach Gottes Willen zu leben und Deinem Herrn Jesus zu folgen, wirst Du die Wahrheit, das, was wirklich von Gott kommt, erkennen können (siehe dazu Jesu Worte in Johannes 7 Vers 17). Somit kann ein aufrichtiger Mensch und Christ tatsächlich die Wahrheit der Bibel erkennen. Er ist in der Lage die unbiblischen Lehren der Christenheit wie die Dreieinigkeitslehre, die götzendienerische Anbetung Jesu oder die biblische Sicht auf heidnische Feste wie Weihnachten zu erkennen und diese strikt zu meiden.
Daher frage Dich ehrlich: Wo lerne ich denn wirklich? An welchem Tisch ernähre ich mich tatsächlich? Ausschließlich beim Sohn Gottes, der ja vom Vater beauftragt worden ist, seine Nachfolger mit ihm zu vereinen, dem alles in die Hand gegeben worden ist oder widme ich mich auch anderen Lehrquellen? Denk hierbei einmal an die Worte des direkten Gesandten Jesu, des Apostels Paulus aus 2. Korinther 6 Verse 14-16: „Was hat aber die Gerechtigkeit mit der Gesetzlosigkeit zu schaffen? Oder welche Gemeinschaft hat das Licht mit der Finsternis? Oder welche Übereinstimmung hat Christus mit Belial? Oder welches Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?“ Ahme ich persönlich Jesus tatsächlich so nach, wie er den Vater nachahmt? Bin ich eins mit Jesus, so wie er eins ist mit dem Vater? Wenn ja, dann verstehen wir, die wir bemüht sind alle Aussagen der Bibel wohlwollend als absolute Wahrheit zu betrachten, nicht, warum Du Weihnachten toll findest, warum Du es nicht verwerflich findest, wenn andere, die sich Christen nennen, so ein entehrendes Fest in Bezug auf die Person Jesu feiern! Wenn ja, dann verstehen wir es nicht, warum Du liberal gegenüber den Menschen bis, die sich Christen nennen, aber nachweislich ein anderes Bild von Jesus lehren als die Bibel es zeichnet – die z.B. trotz mehrfacher biblischer Beweise behaupten, Jesus hatte keine vormenschliche Existenz usw.!
Wenn Du Dich doch ausschließlich von Jesus durch das Wort Gottes belehren lässt, dann weißt Du doch sicher, dass Jesus uns immer und immer wieder vor Christen warnt, die über das hinausgehen, was geschrieben steht, oder? Dann weißt Du doch auch von der Aufforderung durch seine Apostel, Dich von diesen Christen fernzuhalten, oder? Siehe u.a. Römer 16 Verse 17-18! Warum tust Du das dann nicht? Warum befolgst Du Jesu Anweisungen dann nicht? Warum gehorchst Du ihm dann nicht bedingungslos? Warum warnst Du stattdessen Deine Mitchristen davor, andere, die sich nachweislich trotz Belehrung und besseren Wissens nicht an Jesu Vorbild halten, für ihren Wandel zu verurteilen? Warum stößt es Dir auf, wenn bibeltreue Christen und konzentrierte Nachfolger Jesu das Fehlverhalten anderer Christen in Bezug auf Feiertage und Missachtung von Gottes Wort ansprechen, anprangern? Fordern Dich die Apostel Jesu in seinem Namen nicht genau zu diesen Schritten auf? Beantworte Dir diese Fragen zwingend – sofern Du mit der klaren und reinen Linie des Evangeliums ein Problem hast – mit Hilfe des Vaters unter Gebet und ändere Deine Einstellung in Bezug auf bedingungslosen Gehorsam und absolute Treue.
Die Verse 3 & 4 des vierten Kapitels des ersten Petrusbriefes zeigten uns weiter, dass ein Christ durch das Befolgen und Einhalten des Gesetzes des Christus zu einer Befremdung seines früheren Umfeldes wird. Das liegt daran, dass er ablässt von dem, was er praktizierte als er Gott und sein Wort noch nicht kannte. Meist erhält er seitens seines früheren Umfeldes dafür Spott und Lästerung. U.a. wird er dadurch auch richtig leiden müssen. Nehmen wir z.B. einen Christen her, der früher ein Zeuge Jehovas war und nun sein komplettes soziales Umfeld verloren hat, weil er sich nun ausschließlich auf das Gesetz des Christus fixiert und keinerlei Abschwächungen und Außerachtlassen desselben für sich persönlich mehr duldet. Hut ab vor den Christen, die nicht erneut in dieselbe Falle des Teufels laufen und dem Wort von Menschen erneut eine höhere Beachtung oder einen höheren Stellenwert einräumen als dem Inhalt der Bibel. Frage dich auch hierzu ganz ehrlich: Befremdet mein jetziger Lebenswandel als bibeltreuer Christ mein Umfeld tatsächlich ODER hat sich hier kaum oder gar nichts für die anderen verändert? Sprich, teile ich nach wie vor die Vorlieben der anderen für heidnische Feste und Bräuche? Teile ich ihre Ansichten über unbiblische Praktiken und Lehren? Schwäche ich diese ab, liberalisiere ich diese mit gefälligen, schmeichelnden Worten? Stelle ich auch nur ein Gesetz des Christus zurück (absoluter + bedingungsloser Gehorsam!), um mit Ungläubigen zusammenzukommen, mit ihnen zu feiern? Bringe ich nach wie vor meinen Mund nicht auf, um die Wahrheit der Bibel zu predigen und sie zu verteidigen – womit ich zweifellos ein angenehmer Zeitgenosse im Kreise meiner ungläubigen und unchristlichen Freunde und Verwandten bin? Befremdet es mein Umfeld und meine Verwandten, dass ich nun tatsächlich gemäß den klaren Aussagen der Bibel auf meinen Umgang achte, ja sogar so weit gehe, Menschen, selbst wenn sie sich Christen nennen, zu meiden, wenn diese meinen Herrn, den Christus willentlich ablehnen, ihn ins Lächerliche ziehen oder falsche Lehren bezüglich seiner Person und Stellung verbreiten? Du wirst wohl ebenfalls kaum befremdend auf Deine alten Freunde wirken, wenn Du weiterhin Teil ihrer Religion bist, sprich wenn Dir der Mut fehlt, Babylon die Große, die Hure, die Christenheit, zu verlassen. Denk doch einfach einmal über diese Fragen unter Prüfung deiner Person nach!
Natürlich schaut ein Christ in erster Hinsicht auf seinen eigenen Wandel. Er ist sich auch darüber bewusst, sich niemals als Richter über einen anderen aufzuspielen. Bei den hier angesprochenen Dingen und Überlegungen geht es aber um klare Wahrheiten aus Gottes Wort. Wahrheiten, die das Verhalten, die Taten und die Einstellung von Christen verurteilen, weil diese dem Gesetz des Christus widersprechen. Um von diesen Dingen nicht eingenommen zu werden, müssen sie offen angesprochen werden. Dazu kommen Christen ja zusammen, um sich gegenseitig zu erbauen, zu erziehen und zu ermahnen. Wenn ein regelmäßiger Austausch anhand des Wortes Gottes klar erkennen lässt, welche Gesinnung, welches Benehmen, welche Taten und Handlungen in Widerspruch zum Wort Gottes stehen, ist es unerlässlich, sich von diesen fern zu halten. Paulus schrieb an Timotheus in 1. Timotheus 4 Vers 16: „Achte auf dich selbst; sieh zu, dass du die Lehre von Jesus Christus rein und unverfälscht weitergibst. Nichts soll dich davon abbringen. Dann wirst du selbst gerettet und alle, die auf dich hören.“ Seit diesem Ausspruch haben der Mensch der Gesetzlosigkeit sowie der falsche Prophet noch unzählige Irrlehren ins Leben gerufen, mit denen sie die Christenheit verblenden. Keiner von uns wird wohl bestreiten, dass die Worte des Paulus heute treffender denn je für jeden wahren, bibeltreuen Christen sind, oder?
Unseren erneut sehr intensiven und lebendigen Austausch an diesem Abend mussten wir leider nach einem Blick auf die fortgeschrittene Uhrzeit mit den ersten sechs Versen im Kapitel 4 beenden. Nächsten Montag geht es somit in 1.Petrus Kapitel 4 ab dem Vers 7 weiter.
Ein Wort an unserer Gemeinde:
Wir haben bislang durch unser Studium der Evangelien sowie der Briefe des neuen Testaments ganz klar kennen und verstehen gelernt, dass das Christsein ein immerwährender Prozess der Aufnahme und der positiven Veränderung ist. Stück für Stück erfüllt uns Christus mit dem Heiligen Geist und zwar in dem Maße, in dem wir es zulassen. Daher ist tatsächlich auch ein Unterschied an Erkenntnis, Verhalten, Verständnis, Gehorsam und Tatendrang unter uns vorhanden. Zweifellos braucht auch jeder aufgrund seines tatsächlichen Füllstandes an Heiligen Geistes ein etwas anderes Maß an Zeit, um Erkenntnis anzunehmen und daraus eine Veränderung der Sicht- und Handlungsweise folgen zu lassen. Wir wissen aber auch, dass Stillstand – so krass es auch klingen mag – Rückschritt bedeutet. Ja, tatsächlich kann Dein Füllstand an Heiligem Geist auf den Nullpunkt sinken und der Christus zieht wieder bei Dir aus. Das geschieht genau dann, wenn Dein Glaube keine Werke und Taten mehr hervorbringt, wenn Du das, was der Christus in Dir bewirken will, ablehnst, gar mit den Füßen trittst. Daher sollten wir nie vergessen, bei unserem Zusammenkommen sorgfältig in erster Linie auf das zu achten, was durch andere anhand der Heiligen Schrift bewiesen wird. Mögen uns selbst die Gedanken dazu auch erst einmal noch so fremd erscheinen, sollten wir die Aussagen, die biblisch begründet werden, in vollem Umfange ernst nehmen und prüfen. Das Wort Gottes widerspricht sich nie – die Weisheit von oben ist vollkommen. Wenn ich bemerke, dass meine bisherige Sicht- und Denkweise mit Bibelstellen widerlegt wird, dann muss ich prüfen und letztlich auch annehmen, was der Heilige Geist geoffenbart hat. Tue ich das nicht, betrüge ich letztlich den Heiligen Geist. Das Gleiche geschieht, wenn ich bewusst erklärende Bibeltexte auslasse und mich weigere, diese in meine Gesamtbetrachtung eines Themas mit einfließen zu lassen. Ein wahrer Christ versteht, dass der Vater den Weg, die Wahrheit sowie den Maßstab festgelegt hat. Dazu hat er bereits bestimmt, was er von Dir und mir erwartet. Wir richten uns heute bereits selbst anhand unseres Verhaltens in Bezug auf den von Gott gesetzten Rahmen und seinen Bedingungen. Ausschlaggebend für einen Christen ist einzig und allein, was das Wort Gottes lehrt. Seinen Wandel betreffend folgt er ausschließlich dem Beispiel des Christus, der nie etwas anderes zu tun wünschte als das, was sein Vater als gut befand und der niemals auch nur einen Kompromiss oder ein Zugeständnis in Bezug auf Heiligkeit (Reinheit) gemacht hat. Vergessen wir das bitte nie. Wir dürfen Woche für Woche das Wort Gottes direkt vom Heiligen Geist erklärt kennenlernen. Dabei haben wir Erkenntnisse gewonnen, die uns teilweise Jahrzehnte lang verborgen blieben, weil wir in der Religionsgemeinschaft, der wir angehörten, eben genau das außer Acht ließen, was wir heute praktizieren. Achten wir daher aufeinander, achten wir auf das, was wir von uns geben. Jede Äußerung offenbart unsere inneren Gedanken, Gefühle und Absichten – siehe u.a. Matthäus 12 Vers 34b oder Lukas 6 Vers 45.
Während oder nach einer so großartigen Belehrung, wie wir diese seit dem ersten Kapitel des ersten Petrusbriefs in Bezug auf den reinen (heiligen) Wandel eines Christen vom Vater bekommen haben, Verständnis und Wohlwollen für heidnische Feste und die Teilnahme an diesen zu äußern, lässt einiges über den Füllstand in Bezug auf den Heiligen Geist erkennen. Daher sprechen wir das hier bei unserer Zusammenfassung noch einmal so deutlich an. Wir alle lernen und wir alle müssen uns korrigieren, verbessern, bemühen. Keiner von uns wird stets nur das Richtige tun und aussprechen. Daher soll dies nicht verurteilend verstanden werden, sondern mit der Bitte aufgenommen werden, noch einmal in sich zu gehen und zu prüfen. Herzlichen Dank.
