1. Johannes Kapitel 1 bis Kapitel 2 Vers 17

26.01.2026 – 1. Johannes Kapitel 1 bis Kapitel 2 Vers 17
Gehst Du den Weg ins Licht?
Woran erkennt man ob ein Christ tatsächlich im Licht wandelt?
Was schließt es mit ein, Gott zu kennen?

Zu Beginn bezeugt uns der Bibelschreiber Johannes, dass er uns mit seinem Brief weitergibt, was er selbst gehört und gesehen hat. Das Wort (Jesus) war von Anfang an beim Vater. Es wurde uns Menschen offenbar gemacht und er selbst, so schreibt Johannes, durfte es mit eigenen Augen sehen, er durfte es hören, ja er durfte es mit seinen eigenen Händen berühren. Nun gibt uns Johannes all das weiter, was er in Verbindung mit diesem Wort, mit Jesus erfahren durfte, so dass auch wir in Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn bleiben können.

Und schon ging es auch bei uns los. Inwiefern war das Wort von Anfang an beim Vater? Bedeutet dies, dass Jesus immer schon beim Vater war? Schließt diese Aussage aus, dass Jesus einen Anfang hat? Schließt diese Aussage aus, dass Jesus vom Vater als Sohn erschaffen wurde? Bekräftigt dieser Vers die fast ausschließlich falsch verstandene Aussage aus Johannes 1:1, dass das Wort im Anfang bei Gott war und das Wort Gott war?
Wir stellten erneut fest, wie leicht es uns inzwischen fällt, solche Texte im richtigen Zusammenhang zu verstehen, weil wir alle Aussagen in Bezug auf den Vater und den Sohn miteinander in Verbindung bringen. Ist Dir, lieber Leser, dies auch so möglich? Kannst Du wie wir solche Aussagen dem Kontext des Wortes Gottes in Verbindung mit der Existenz Jesu und des Vaters ebenso zuordnen? Wenn ja, dann hast Du sicher wie wir auch den richtigen Weg der Belehrung, die Belehrung durch den Heiligen Geist, gewählt. Wenn nicht, dann lass ab von den Irrlehrern der Religionen und christlichen Organisationen. Lies das Wort Gottes vielmehr unter Gebet und lass Dich vom Heiligen Geist in Kenntnis setzen.

Gehst Du diesen Weg, dann bringt er Dich ins Licht, zur Quelle des wahren Lichts, zum Vater. Johannes erklärt nun weiter: beim Vater gibt es keinerlei Finsternis. Jeder, der behauptet zu Gott zu gehören, aber dennoch in Finsternis lebt, lügt. Nun wie lebt jemand in Finsternis? Indem er sich anderen Quellen zuwendet als dem Licht. Genau das passiert Christen leider immer wieder. Erst wenden sie sich dem Vater und seinem Wort zu, empfangen als Siegel den heiligen Geist. Dann aber verlassen sie diese Lichtquelle und wenden sich erneut der Finsternis dieser Welt zu. Passend dazu warnte Jesus alle seine Nachfolger in Lukas 11 Vers 35: „Deshalb achte darauf, dass das Licht in deinem Innern nicht erlischt!“ (HFA). Johannes erklärt auch, warum das so wichtig ist. Er sagt, wer im Licht lebt und wandelt, den befreit das Blut, das der Sohn Gottes vergossen hat, von aller Schuld. Wer sich aber erneut der Finsternis zuwendet, den reinigt Jesu Opfer in keiner Weise.  

Johannes erklärt nun weiter, woran man einen wahren Christen, einen, der im Licht Gottes wandelt, erkennt. Er sagt in den Versen 3 und 4 im zweiten Kapitel: „Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, zeigt uns dies, dass wir Gott kennen. Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.“ (HFA). Es erübrigt sich erneut zu betonen, wie wichtig es ist, sich an die Gebote Gottes zu halten und zwar an alle.
Johannes führt nun das Gebot der Liebe auf. Er schreibt im Vers 9: „Wenn nun jemand behauptet, in diesem Licht zu leben, hasst aber seinen Bruder oder seine Schwester, dann lebt er in Wirklichkeit immer noch in der Finsternis.“ (HFA). Und gerade daran sollten Christen weltweit denken. Die größte Verfolgung für Christen kommt inzwischen aus den eigenen Reihen. Heute nennen sich tatsächlich Milliarden von Menschen Christen, halten sich aber in keiner Weise an Gottes Gebote. Millionen von Christen ziehen gegen andere Christen in den Krieg, obwohl das Wort Gottes eindeutig lehrt: „Du sollst nicht töten!“ Politische Parteien tragen den Namen „Christliche Union“ und setzen sich für Gesetze ein, die zu hundert Prozent der Lehre des Christus widersprechen! Religionen und christliche Organisationen missachten die Gebote der Bibel, indem sie ihre menschlichen Vorstellungen und Lehren an die erste Stelle setzen. So wird zur Missachtung seiner Glaubensgeschwister, zu Mobbing, ja bis hin zur Ächtung von bibeltreuen Geschwistern aufgerufen. Wer nicht ihrem Verbund, ihrer Religion angehört, dem wird das Christsein abgesprochen. Zeugt all das von Liebe, zeugt all das davon, dass solche angeblichen Christen Gott tatsächlich kennen? Urteile selbst!

In seinen weiteren Ausführungen erklärt Johannes nun sehr deutlich, dass diese Art Christen in Wahrheit Antichristen sind. Willst Du diese Erklärung mitverfolgen, dann sei am 02.02.2026 mit dabei, wenn wir uns wieder zum Bibellesen und Bibelforschen treffen.