1. Johannes Kapitel 3 Vers 11 bis Kapitel 4 Vers 7

09.02.2026 – 1. Johannes Kapitel 3 ab dem Vers 11 bis Kapitel 4 Vers 7
Was lehrt die Bibel in Bezug auf Bruderliebe?
Wie erkennt man den Geist der Wahrheit und den Geist der Lüge?

Johannes erinnert uns erneut daran, wie wichtig es ist, sich an das Gebot der Liebe zu halten. Im Vers 11 teilt er mit: „Von Anfang an habt ihr (er spricht hier die Christen an) diese Botschaft gehört: Wir sollen einander lieben.“ (HFA). Hier spricht Johannes die Liebe an, die wahre Christen verbindet – die Bruderliebe. Gemäß dem Johannesevangelium Kapitel 13 Vers 34 gab Jesus seinen Brüdern und Schwestern folgendes Gebot: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.“ (Elberfelder Bibel). Diese von Jesus geforderte Liebe unter wahren Christen geht weit über die Nächstenliebe hinaus. Während der Liebe zum Nächsten – siehe Matthäus Kapitel 22 Vers 39 – tatsächlich Grenzen gesetzt sind, geht die von Jesus gebotene Bruderliebe unter wahren Christen so weit, dass jeder seiner Nachfolger tatsächlich bereit ist, gemäß dem Vorbild des Christus sein Leben für seinen Bruder hinzugeben. Dies bestätigt uns Johannes im Vers 16 klar und deutlich.  

Es war sehr erbauend, sich intensiv über den Unterschied zwischen der Bruderliebe und der Nächstenliebe zu unterhalten. Wir spürten dabei wieder einmal sehr deutlich, was Christsein, das Nachahmen unseres Herrn bedeutet. Wir sind in unserer kleinen Onlinegemeinde zweifellos eng und innig miteinander verbunden und wir spüren zweifellos eine tiefe Liebe und Wertschätzung zueinander. Ebenso verspüren wir diese Verbundenheit und Liebe auch zu allen, die sich ebenso streng an das Wort Gottes halten und wie wir alles daransetzen, dem Christus genau nachzufolgen und in allem gehorsam zu sein. Sollte von uns eines Tages durch Lebensumstände wirklich gefordert werden, für einen unserer wahren Brüder in den Tod gehen zu müssen, dann wird uns dieser Liebes- und Treuebeweis sicher nur gelingen, weil wir uns fortwährend von innen heraus in unserer Denk- und Handlungsweise durch unseren Herrn Jesus haben erneuern lassen. Wir sahen uns in diesem durchwegs erbauenden Austausch zu diesem Thema wieder einmal darin bestätigt, wie wichtig es für uns alle ist, jeden Tag unseres Lebens zu nutzen, um uns durch das Wort Gottes und den Heiligen Geist in unserer christlichen Denk- und Handlungsweise schulen zu lassen. Erneut mussten wir festhalten, dass diese Schulung wirklich nur durch die Wirkung des Heiligen Geistes und durch die Initiative, ausschließlich beim Wort Gottes zu bleiben, erfolgt. All die Jahrzehnte, in denen wir unterschiedlichen Religionen, Kirchen und Organisationen angehörten, haben wir weder die wahren Kernaussagen der Bibel verstanden, noch die Intensivität der Göttlichkeit dieses Buches verspürt. Wir spüren heute allesamt eine innere Entwicklung, die uns bislang fremd war. Was uns früher eine Last war, ist uns heute eine Freude. Wir gieren förmlich nach der Weisheit von oben und es ist uns ein Muss, all das, was wir vom Heiligen Geist geoffenbart bekommen, anzunehmen und anzuwenden. Es bereitet uns tiefe Freude, hier so offen miteinander sprechen zu können, auch ganz persönliche Erfahrungen von sich preisgeben zu können, in denen wir bekennen, dass wir alle weiter in einem großen Lernprozess stecken und trotz bester Vorsätze und starken Willens auch immer wieder einmal versagen. Genau diese Offenheit, diese Ehrlichkeit zieht uns an, ja sie verbindet uns, sie zeigt uns, dass keiner von uns besser ist als der andere. Sie zeigt uns, dass wir einander brauchen, von einander lernen können und dass wir einander ermuntern können. Wir sehen, dass sich alle in unserer Onlinegemeinde wirklich in Tat und Wahrheit lieben, nicht nur mit Worten (siehe Vers 18). Die Wahrheit bestimmt inzwischen voll und ganz unser Leben (siehe Vers 19) und daher verzagen wir auch nicht, wenn wir wieder einmal in einer christlichen Handlungsweise versagen. Wissen wir doch, dass Gott uns kennt und barmherzig ist (siehe Vers 20). Wir brauchen uns also nicht selbst verurteilen, sondern dürfen froh sein, wenn unser christlich geschultes Gewissen uns bei einem Fehlverhalten anspricht. Letztlich spüren wir alle, so konnte man das am Montagabend wieder mit Freude vernehmen, dass Gott wirklich in uns lebt. Dies bezeugt jedem von uns der Heilige Geist (siehe Vers 24). Dies ist so, weil wir uns an seine Gebote halten, weil wir keine Auswege und Ausreden suchen, wenn uns etwas schwerfällt oder gar weltfremd erscheint – nein, wir haben Freude und Lust am Gesetz Gottes. Daher glauben wir auch an seinen Sohn Jesus, an seinen Namen und lieben uns so, wie er uns geliebt hat.  

Findest Du in Deiner Kirche, Religion, Organisation die von Johannes angesprochene und von Jesus gebotene Bruderliebe? Sind Deine dortigen Brüder und Schwestern gemäß dem Beispiel Jesu bereit, für Dich zu sterben? Jeder mag gut daran tun, sich mit diesem Kennzeichen wahrer Christen einmal intensiv auseinanderzusetzen. Religionen, Kirchen, christliche Organisationen sind in der Regel für alles andere als wahre Bruderliebe bekannt. Allein wenn der Staat den Krieg ausruft, ziehen Millionen von Menschen, die sich Christen nennen, in den Krieg, um andere, die sich ebenfalls Christen nennen, im Auftrag ihres Vaterlandes zu töten. Religionen, Kirchen, Organisationen fördern Streit, weil sie eigene Gesetze und Regeln aufstellen. Sie gehen über das hinaus, was die Bibel lehrt. Sie verweigern Menschen die Freiräume im Denken und Handeln, so wie sie das Wort Gottes jedem Christen gewährt. Sie maßen sich an, etwas als Sünde und Abtrünnigkeit zu bezeichnen, was in Wirklichkeit aber ein korrektes, biblisches Verhalten ist. Denk hierbei einmal an die vielen Menschen, die wegen Ketzerei gegen die Kirche (gegen die Kirche, nicht gegen das Wort Gottes!) gefoltert, verbrannt oder anderweitig zu Tode gebracht worden sind. Auch heute sind in allen Religionen diese Methoden noch vorhanden. Heute macht man bibeltreue Christen mundtot, indem man sie ausschließt und ächtet. Was u.a. bei den Zeugen Jehovas praktiziert wird – hier wird die Treue zu einer selbst ernannten Sklavenklasse über die Treue zu den Geboten Gottes gestellt (so lehrt es das Buch „Hütet die Herde Gottes“ der jw.org) – findest Du im Endeffekt in jeder Kirche, Religion, Organisation.

Schau Dir nur einmal an, was in den Kirchen während der Coronazeit passiert ist. Wer sich aus Gewissensgründen oder wegen gesundheitlicher Bedenken nicht impfen ließ, wurde isoliert, geächtet, ausgeschlossen, als illoyal, als eine Gefahr, als Verräter bezeichnet und behandelt. Ihm wurde der Zutritt zur Kirche, zum Königreichssaal verwehrt. Er durfte nicht an Schulungen teilhaben, usw. Wohl gemerkt auch dann nicht, wenn er seine Gesundheit mit Tests oder einer ärztlichen Bescheinigung nachgewiesen hat. Ist das die Art Bruderliebe, die Jesus gebot, die Bruderliebe, von der Johannes in seinem Brief an wahre Christen spricht? Glaubst Du wirklich, dass diese Art Christen bereit sind, ihr Leben für Dich zu geben, so wie Jesus bereit war für Deine Sünden zu sterben? Sie mögen argumentieren, man habe sich nur an staatliche Anweisungen gehalten. Lehrt die Bibel aber nicht, dass die Gesetze Gottes über den Anweisungen des Staates stehen? Urteile selbst!

In Anbetracht solcher Gedanken und Überlegungen sind wir einfach nur froh und glücklich, dass uns der Herr Jesus zusammengeführt hat und uns durch den Heiligen Geist führt und leitet. Somit sind wir in der Lage, den Geist der Wahrheit und den Geist der Lüge zu erkennen, was auch der Inhalt der ersten sieben Verse des Kapitels 4 war. „Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass Gottes Geist durch ihn redet. Prüft vielmehr genau, ob das, was er sagt, wirklich von Gottes Geist stammt. Denn in dieser Welt verbreiten viele falsche Propheten ihre Irrlehren.“ – so lehrt uns der Vers 1 des vierten Kapitels. Oh ja – über diesen Bibelvers könnten wir uns vermutlich Monate am Stück unterhalten. Warum die allermeisten Christen diesen Text nicht umsetzen, ist uns inzwischen auch klar, das haben wir bereits aus dem Wort Gottes gelernt. Nur ein Christ, der sich ausschließlich vom Heiligen Geist belehren lässt, ist dazu in der Lage. Ebenfalls ist nur selbiger in der Lage das zu erkennen, was Johannes nun weiter sagt in den Versen 2 & 3: „Den Geist Gottes erkennt ihr daran: Er bekennt, dass Jesus Christus als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist. Jemand, der das leugnet, hat nicht den Geist Gottes, sondern aus ihm spricht der Geist des Antichristen. Dass dieser kommen wird, habt ihr schon gehört, ja, er ist schon jetzt in der Welt.“

Es war faszinierend, wie viele Kommentare und tiefgreifende Wortmeldungen zu diesen Aussagen des Johannes kamen. Welche christliche Religion, welche christliche Kirche erkennt und bekennt heute, dass Christus als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist? Auf den ersten Blick, zweifellos jede. Wer allerdings mit der Brille und der Weisheit des Heiligen Geistes auf diese Frage und Aussage sieht, der erkennt die klare Antwort: KEINE!

Stopp, stopp, stopp, magst Du nun sagen! Schau Dir die Katholiken an, sie lehren, Jesus kam als Mensch auf die Erde. Schau Dir die Zeugen Jehovas an, sie lehren, Jesus kam als Mensch auf die Erde! Schau Dir die freievangelischen Gemeinden an, die evangelische Kirche – alle lehren, Jesus kam als Mensch auf die Erde! WARUM, ja WARUM schreibt ihr hier, dass keine christliche Religion dies so lehrt?

Wir wollen es Dir gerne sagen. Lies die Verse 4 bis 6: „Doch ihr, meine geliebten Kinder, gehört zu Gott. Ihr habt diese Lügenpropheten durchschaut und überwunden. Denn Gott, der in euch wirkt, ist stärker als der Teufel, von dem die Welt beherrscht wird. Die falschen Propheten gehören ganz zu dieser Welt. Deshalb verbreiten sie nichts als menschliche Vorstellungen und Gedanken, und alle Welt hört auf sie. Wir dagegen gehören zu Gott. Jeder, der Gott kennt, wird auf uns hören. Wer aber nicht zu Gott gehört, wird uns ablehnen. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Täuschung.“

Hast Du es nun verstanden, warum wir zu hundert Prozent behaupten, das keine christliche Religion oder Kirche erkennt und bekennt, dass Jesus als Mensch aus Fleisch und Blut zur Erde kam?

Vermutlich nicht, weil Du Dich nicht ausschließlich vom Heiligen Geist und dem Wort Gottes belehren lässt. Selbst wenn wir es Dir erklären, würdest Du es nicht erkennen und verstehen können, weil Du nicht bereit bist, ausschließlich den Heiligen Geist in Dir wirken zu lassen.

Nein, Du wendest Dich immer wieder menschlichen Lehrern zu, Du suchst immer wieder in den Schriften Deiner Kirche oder Deines Sklaven nach Rat, nach Erklärungen und Anleitung. In den wahren Kindern Gottes wirkt dagegen ausschließlich der Geist Gottes, daher verstehen sie die klare Botschaft, die Johannes hier im Auftrag des Herrn niederschrieb. Dreh also um, lass ab von Religionen, Menschen, Kirchen und wende Dich ausschließlich dem Wort Gottes und dem Heiligen Geist zu und Du wirst erkennen, die Wahrheit macht Dich nicht nur frei, nein, die Wahrheit verändert Dein Leben, sie führt Dich ins ewige Leben und Du wirst erkennen und bekennen, das Jesus als Mensch aus Fleisch und Blut zur Erde kam.