16.02.2026 – 1. Johannes Kapitel 4 ab dem Vers 7 bis Kapitel 5 Vers 21
Ein Kind Gottes hält die Gebote Gottes!
Die Liebe kennt keine Angst - ein Kind Gottes fürchtet sich nicht vor dem jüngsten Gericht!
Es ging freudigen Herzens da weiter, wo wir eine Woche zuvor stehengeblieben waren – bei der Bruderliebe, dem Kennzeichen wahrer Christen. Johannes führt uns noch einmal sehr deutlich vor Augen, dass diese Art Liebe vom Vater kommt. Nur wer diese Liebe praktiziert, ist tatsächlich ein Kind Gottes, ein aus Gott geborener Mensch (Verse 7 & 8). Zu Anfang, so erklärt es uns Johannes in den Versen 9 & 10, liebte der Vater uns, nicht umgekehrt. Seine Liebe war so groß, dass er seinen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn wieder zum wahren Leben finden können. Wer diese Liebe annimmt, wer in der Liebe des Vaters bleibt, diese Liebe in seinem Leben praktiziert, wird zum Ziel kommen, so Johannes weiter in den Versen 11 & 12. Solche aus Gott geborenen Menschen werden bekennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist – Vers 15. Und erneut verspürten wir eine tiefe Freude über die Leitung des Heiligen Geistes. Wir durften wirklich erkennen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Ein Privileg, das nur denen möglich ist, die bei dem bleiben, was von Anfang an gelehrt worden ist. Weil dem so ist, gehen wir dem Tag des Gerichts voller Zuversicht, frei von Angst, frei von schlechtem Gewissen entgegen, wohl wissend und spürend, dass wir heute bereits so eng mit dem Vater verbunden sind, wie es unser Herr, der Christus ist. Ja, die wahre Liebe ist frei von Angst. Wer sich hingegen fürchtet und vor der Strafe zittert, bei dem ist Gottes Liebe noch nicht zum Ziel gekommen (Verse 16 – 21).
Wir unterhielten uns hierzu u.a. darüber, wie sehr uns wahre Christen diese Liebe doch von den Christen unterscheidet, die einer Kirche oder Religion angehören. Jede Kirche, jede Religion schürt Angst, spielt mit der Angst der Gläubigen. Reicht mein Engagement im Predigtdienst am Ende aus, um Armageddon zu überleben? – so die ständige Unruhe eines Zeugen Jehovas! Komm ich nun in den Himmel oder muss ich aufgrund meines Lebenswandels in die Hölle? – so die innere Unruhe eines Katholiken auf dem Sterbebett! Erhalte ich durch die letzte Ölung noch einen Ablass meiner Sünden, reicht dieser dann wirklich aus, um in die Ewigkeit einzugehen? Wieviel zählen meine Geld- und Sachspenden für die Kirche, die jw.org, meine Organisation bei Gott am jüngsten Tag, usw., usw.. Welch ein Irrsinn, oder? Ein wahrer Christ lebt in der Liebe des Vaters, durch die er in Gott geboren wird und somit erfreut er sich bereits zu Lebzeiten durch den Heiligen Geist der absoluten Sicherheit, eng und fest durch Christus mit dem Vater verbunden zu sein. Diese Liebe ist frei von jeglicher Angst und Unsicherheit vor Strafe beim jüngsten Gericht, denn diese Liebe bestimmt den Lebenswandel und das Dasein eines Christen. Erkennst Du den Unterschied zwischen einem wahren Christen und einem Christen der Kirche, einem Religionschristen?
Johannes verdeutlicht dies alles noch einmal im Kapitel 5, wo er erklärt: „Wer glaubt, dass Jesus der von Gott versprochene Retter ist, der ist ein Kind Gottes. Kinder aber, die ihren Vater lieben, die lieben auch ihre Brüder und Schwestern.“ Siehst Du diese Art Liebe, diese Einstellung in den Kirchen und Religionen der Christenheit? Siehst Du hier wahre Bruderliebe, siehst Du hier die Bereitschaft, füreinander zu sterben? Johannes erklärt ein weiteres Merkmal, das man bei den wahren Kindern Gottes beobachten kann. Er schreibt: „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“ In welcher christlichen Kirche, in welcher christlichen Religion werden die Gebote Gottes gehalten? Wir sagen Dir ganz klar und deutlich: In keiner! Schau Dir hierzu doch nur einmal die Anweisungen Jesu, des Sohnes Gottes, in Bezug auf die Anbetung an. Jesus, der Sohn Gottes, den wahre Christen, den die Kinder Gottes erkennen dürfen, lehrte in Johannes 4 Verse 23 & 24: „Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“. Ein Christ, der den Sohn Gottes wirklich erkennen durfte, versteht, dass es weder einer Kirche noch einer Religion bedarf, um anzubeten. Denn in allen christlichen Kirchen und Religionen werden menschliche Vorstellungen und Lehren gepredigt, aber nie zu hundert Prozent das, was das Wort Gottes lehrt. Daher baute Jesus weder Kirchen noch Königreichssäle. Ferner forderte er nie dazu auf, sich in solchen zur Anbetung zu treffen. Im Gegenteil, er gebot ganz klar, den Vater in Geist und Wahrheit anzubeten. Ein Kind Gottes, ein aus Gott geborener Christ, hält sich an Jesu Worte in Bezug auf den Weg der Anbetung. Weil er die Bibel im gesamten liest, weiß er auch im Zusammenhang, dass Jesus die Worte gegenüber einer Samariterin gesprochen hat, die betonte, dass ihre Väter auf diesem Berg angebetet haben, während die Juden (das damalige Volk Gottes) in Jerusalem anbeten. Das gibt Jesu Worten in Bezug auf die nun von ihm festgelegte wahre Anbetungsform noch so richtig Gewicht und zeigt ganz klar, dass es hierzu weder Kirchen, Königreichssäle noch Religionen geben muss.
Ebenso teilt uns der Sohn Gottes in 1. Johannes 2:27 mit: „Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist in allen Fragen euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt: Bleibt mit Christus verbunden“. Erkläre Dir anhand dieser zwei Texte nun bitte einmal selber, warum Du in eine Kirche gehst, warum Du Dich dort von einem Priester, einem Pastor, einem Ältesten, einem Bischof, einem Papst, einem Überrestmitglied, einem Prediger, usw. belehren lässt? Erklär Dir mal selber, warum Du von Menschen verfasste, bibelerklärende Literatur benötigst, um das Wort Gottes zu verstehen. Ein Kind Gottes versteht, dass der Sohn Gottes, Jesus, der von Gott versprochene Retter ist. Ein Kind Gottes bekennt, dass der Sohn Gottes als Mensch aus Fleisch und Blut zur Erde kam! Ein Christ, der sich nicht an das hält, was Jesus lehrte, kann unmöglich ein Kind Gottes sein. Ja, tatsächlich bekennt ein solcher Christ nicht, dass Jesus, der Sohn Gottes, als Mensch aus Fleisch und Blut zur Erde kam. Siehst Du, wie sich der Kreis schließt? Du kannst keiner christlichen Kirche oder Religion angehören und gleichzeitig behaupten, Du bekennst, dass der Sohn Gottes in Fleisch und Blut zur Erde kam. Hierzu leider dieselbe Feststellung wie letzte Woche: Wenn Du nicht verstehen kannst, was wir hier schreiben oder aussagen, dann fehlt Dir tatsächlich, wie den allermeisten Christen, der Geist Gottes. Daher lass ab von Deiner Kirche, Deiner Religion, trenn Dich von aller Literatur und lies ausschließlich unter Gebet das Wort Gottes.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass wir hier in erster Linie verfassen und festhalten, was wir bei jedem Bibellesen besprochen und gelernt haben und was uns besonders wichtig ist. Wir verfassen diese Artikel in erster Linie für uns selbst, nicht für andere und wir wollen hier in keiner Weise als Lehrer auftreten. Für uns ist es wichtig festzuhalten, in was wir nie wieder zurückverfallen möchten. Wir stellen inzwischen fest, dass doch eine Menge Menschen unsere Website besuchen und die Zusammenfassungen dort oder über unseren Telegram- und WhatsApp – Kanal lesen. Das darf und soll so gerne auch sein. Allerdings sagen wir all diesen Menschen ganz klar, dass es sie in keiner Weise auch nur einen Schritt näher zu ihrem himmlischen Vater und seinem Sohn bringen wird. Einzig und allein das persönliche Bibelstudium unter Gebet ist die Türe zum Vater und zum Sohn. Das stellen wir auch in unserer Runde immer wieder fest. Wer nicht regelmäßig und intensiv studiert, versteht vieles nicht von dem, was andere durch das Wirken des Geistes erkennen dürfen. Da hilft auch kein Zuhören am Montagabend oder kein Nachlesen von unseren Zusammenfassungen. Was Du Dir als Christ nicht selbst unter Wirkung des Heiligen Geistes erarbeitest und vom Vater durch den Sohn erklären lässt, wird Dich nie wirklich erreichen und weiterbringen. Du magst für den Moment zwar verstehen, was andere von sich geben, aber Du wirst dies weder behalten noch richtig verinnerlichen. Das geht nur durch Dein eigenes Studium. In ein paar Wochen oder Monaten hast Du das Gehörte vergessen und stolperst erneut über die gleichen Verse und Fragen, die Du Dir nicht unter Gebet und Wirkung vom Heiligen Geist durch Dein persönliches Studium erklären hast lassen. Auch das erleben wir seit Gründung unserer kleinen Onlinegemeinde immer wieder. Wir wollten das auch wieder einmal so festhalten, damit hier kein falsches Bild aufkommt, bzw. sich kein falsches Verhalten einschleicht.
Wir treffen uns jeden Montag, um das Wort Gottes Stück für Stück im Zusammenhang zu lesen und zu besprechen. Natürlich sind wir so zu einer fast hundertprozentigen Übereinstimmung in Bezug auf die biblischen Lehren und Aussagen gelangt. Es gibt eben nur die eine Wahrheit, so wie es nur diesen einen Gott, den einen Sohn, den einen Glauben gibt. Im Endeffekt ist das aber durch den Heiligen Geist geschehen und nicht dadurch, dass wir eine Richtung festgelegt haben.
Wir erziehen uns schriftgemäß dazu, alles, was wir sagen, alles, was wir als unsere Überzeugung von uns geben, biblisch zu begründen. Stellen wir fest, dass uns ein anderer anhand der Bibel beweist, dass wir falsch liegen, korrigieren wir uns. Daher ist es so wichtig, dass jeder Teilnehmer in der Gruppe ein gutes persönliches Studium pflegt und sich Woche für Woche vorbereitet. Wenn uns unbekannte Christen besuchen kommen oder dauerhaft bei uns teilhaben wollen, dann ist das prinzipiell ein Gewinn, denn dann können wir als einzelne und als Gruppe erneut abgleichen, ob unser Verständnis biblisch ist. Jeder Christ sollte in der Lage sein, seine Überzeugung anhand der Bibel zu beweisen und zu belegen, so lehrte es uns Petrus. Wir haben dieses Ziel, diesen Wunsch, diesen Anspruch. Daher darf und kann man uns als einzelne und als Gruppe auch alles fragen, wir schulden keinerlei Antwort anhand der Bibel. Im Gegenzug erwarten wir von den anderen, das, was wir selber praktizieren – bleibt bei der Bibel. Es gibt nur einen Herrn, einen Gott, einen Glauben und eine Wahrheit. Das zeigt uns Johannes sehr deutlich durch seinen ersten Brief. Jeder Christ soll bei dem bleiben, was von Anfang an durch das Wort Gottes, durch Christus gelehrt worden ist. Somit kann und darf jeder am Montagabend bei uns reinschauen, teilhaben, seine Ansicht erklären. Er muss dies eben nur anhand des Wortes Gottes tun, so wie wir alle.
Schon kurz nach Jesu Weggang schlichen sich falsche Lehren unter den Christen ein. Die meisten falschen Lehren drehen sich um Jesus. Das Wort Gottes lehrt ganz klar und deutlich, dass Jesus weder der Vater noch ein im Vater innewohnender Teil noch ein drei- oder ein zweieiniger Gott ist. Nein, die Bibel lehrt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, ein eigenes Geschöpf, der Anfang aller Schöpfung – siehe Kolosser 1 Vers 15. Johannes führt in seinem fünften Kapitel nun drei Bezeugungen seitens des allmächtigen Gottes für Jesus, den Sohn Gottes auf (Verse 6-12). Wohl gemerkt, das musste er damals schon seinen Mitchrtisten vor Augen halten, von denen offensichtlich schon viele ein falsches Bild von Jesus hatten. Es verwundert daher nicht, dass es heute, zur Zeit des Antichristen, kaum ein Christ schafft, den Sohn Gottes in seiner wahren Stellung und Persönlichkeit zu erkennen. Allerdings gelten die mahnenden Worte des Johannes von damals auch heute für alle, die sich Christen nennen, aber aus Jesus mehr als den Sohn Gottes machen. Johannes schreibt dazu – siehe Vers 10: „Wer an den Sohn Gottes glaubt, der ist in seinem Innersten von der Wahrheit dieser Aussage überzeugt. Wer Gott nicht glaubt, stellt ihn als Lügner hin; denn er behauptet ja, Gottes Aussage über Jesus Christus sei falsch.“
Die Ursache bezüglich falscher Vorstellungen was die Person Jesus betrifft liegt darin, dass Menschen die sich Christen nennen, sich nicht ausschließlich dem Wort Gottes zuwenden, nicht bei dem bleiben, was von Anfang an gelehrt worden ist. Dies wird solchen Menschen seitens des Vaters und des Sohnes als schwere Sünde zugerechnet.
Daher zeigt Johannes abschließend noch in seinem ersten Brief auf, dass es Sünden gibt, die in den Tod führen. Dazu gehört ein falsches Bild des Christus, eine Bild, dass das Wort Gottes nicht hergibt. Johannes erklärt den Kindern Gottes, für solche Menschen – Menschen die Gott als Lügner darstellen, indem sie etwas anderes lehren als er bezeugte – nicht einmal mehr zu beten.
Wir haben erneut eine sehr eindrucksvolle und klare Botschaft vom Heiligen Geist durch den ersten Johannesbrief erfahren und kennenlernen dürfen. Ein Kind Gottes ist nur der, der die Gebote Gottes hält, der bei dem bleibt, was von Anfang an gelehrt worden ist, der Gottes Liebe widerspiegelt, der seinen Bruder liebt so wie Christus geliebt hat, der sich ausschließlich dem Geist der Wahrheit zuwendet und den Geist der Lüge meidet, ja verabscheut und der bekennt, dass Jesus, der Sohn Gottes als Mensch in Fleisch und Blut in diese Welt kam.
Wir als einzelne, wir als kleine christliche Gemeinde und Gruppe halten uns an das, was die Bibel lehrt und fordert. Daher sprechen wir hier und bei unseren Treffen offen an, was Christsein gemäß dem Wort Gottes bedeutet. Wenn uns jemand anhand der Bibel beweist, dass wir uns irren, so wissen wir, er kommt von Gott. Dann preisen wir unseren himmlischen Vater in aller Aufrichtigkeit und Dankbarkeit, dass er uns korrigiert. Wenn wir Christen begegnen, die wie wir, ebenfalls die eine Wahrheit der Bibel akzeptieren, glauben und leben, dann wissen wir, sie sind von Gott. Sie sind unsere wahren Brüder und Schwestern. Mit diesen fühlen wir uns tief verbunden, mit diesen sind wir im Leib Jesu vereint. Diese lieben wir, diesen erweisen wir Bruderliebe bis in den Tod. Wenn uns Menschen begegnen, die sich Christen nennen, aber etwas komplett anderes lehren und glauben wie wir, dann unterhalten wir uns gerne mit ihnen anhand der Bibel und geben ihnen und uns die Chance, durch das Betrachten der Aussagen des Wortes Gottes unter Gebet zu prüfen, was die Bibel tatsächlich lehrt. Stellen wir fest, dass sich jemand weigert, die Aussagen der Bibel anzunehmen, wissen wir, dass dieser, obwohl er sich Christ nennt, nicht aus Gott stammt, kein Kind Gottes ist, somit nicht unser Bruder oder unsere Schwester ist. Übrig bleibt für diesen Menschen zweifellos unsere christliche Nächstenliebe, keineswegs aber unsere Bruderliebe. Stellen wir fest, dass sich jemand, der sich Christ nennt, dauerhaft weigert, das anzunehmen, was die Bibel und der Heilige Geist lehren, so halten wir Abstand zu diesem Menschen. Wer dauerhaft und wissentlich den Heiligen Geist als Lehrer ablehnt und diesem den Zutritt zu sich verwehrt, wer gar noch Irrlehren über Jesus und den Vater verbreitet, obwohl er darauf aufmerksam gemacht worden ist, dem entbieten wir nicht mal mehr einen Gruß. Dazu aber mehr im Bibelbuch 2. Johannes.
Frage: Bist Du nun mit dabei oder willst Du weiterhin nur nachlesen, was wir besprechen? Der Heilige Geist wird nur in Dir wirken, wenn Du Dich ihm öffnest. Also nimm die Bibel in die Hand, bete zum Vater, lies 2. Johannes und komm am Montag bei uns vorbei. Teile mit, was Dich der Vater lehrte. Wir freuen uns auf Dich!
