Unser holpriger Start ins Bibelbuch Offenbarung – 16.03.2026

Unser holpriger, stockender, nicht fließender (nicht in gleichmäßigem Rhythmus) Start ins Bibelbuch Offenbarung

Wir pflegen dieselbe Offenheit, mit der das Wort Gottes verfasst wurde – vom 16.03.2026 – somit reden wir nichts schön, sondern berichten auch von dem, was nicht gut ist!

Wir starteten mit einem sehr schönen und intensiven Gebet in unsere Bibellesung und -besprechung, durch das wir uns zunächst bei unserem Vater bedankten, dass er uns zu keiner Zeit in Unwissenheit und Dunkelheit lässt, sondern uns mitteilt, wie sein Vorsatz und unsere Zukunft aussehen. Wir teilten ihm mit, dass er von uns, denen er bereits so viel Erkenntnis durch seinen Geist geoffenbart hat, zu Recht mehr erwartet als von den Unwissenden. Wir hielten im Gebet fest, dass wir sehr dankbar über Jesu klare Worte in der Offenbarung sind, in der er mitteilt, dass „der glücklich ist, der diese prophetischen Worte liest und bewahrt“. Wir baten unseren himmlischen Vater um Mut, Stopp zu sagen, wenn einer von uns menschliche Weisheiten oder Gedankengut zu den Aussagen des Bibelbuches Offenbarung einbringt, die/das er in der Vergangenheit aus Videos, Büchern oder Vorträgen erhascht hat. Wir baten unseren himmlischen Vater um seinen Segen und um seine Hilfe, weil wir auch dieses Bibelbuch ausschließlich durch seinen Heiligen Geist erklärt bekommen möchten. Und so starteten wir an diesem Abend nun ins letzte Buch des Neuen Testamentes, ins Bibelbuch Offenbarung.

Seit knapp dreißig Monaten lesen und besprechen wir in unserer Gemeinde ausschließlich das Wort Gottes. Wir haben uns in dieser Zeit immer wieder daran erinnert, dass es wichtig ist, sich ausschließlich durch den Heiligen Geist belehren zu lassen. Wir erkannten, dass es unerlässlich ist, sich persönlich auf den jeweiligen Montag vorzubereiten, sprich selber zu Hause unter Gebet zu studieren und nachzudenken. Wir ermahnten uns in diesen knapp dreißig Monaten immer wieder, die Denkweise des Vaters nicht nur anzuerkennen, sondern zu verinnerlichen. Jeder, der das getan hat, durfte in den letzten dreißig Monaten das Wort Gottes, die göttlichen Aussagen, den göttlichen Weg und Vorsatz auf eine so neue, stimmige und wunderschöne Weise kennenlernen, die ihn in dem EINEN Glauben, der ein für alle Mal übermittelt worden ist, richtig gestärkt und gefestigt hat.

Jeder, der sich in Puncto Verständnis, in Puncto Denkweise sowie in seiner persönlichen Ausrichtung ausschließlich an den Vater wandte, konnte sich in den letzten dreißig Monaten mit seiner Hilfe Stück für Stück von den Irrlehren der Religionen und den Antichristen, die uns umgeben, trennen. Jeder, der eifrig beim Projekt „Was lehrt die Bibel wirklich“ mit dabei war und sich dem Heiligen Geist vollkommen öffnete, spürte die Erneuerung von innen heraus, die der Christus in seinen Nachfolgern bewirkt. Ja, jeder, der wirklich alles menschliche (Lehren + Denkweise) losgelassen hat, hat Gottes Warnungen in Bezug auf den richtigen Umgang und den Selbstschutz erkannt und angenommen. All diejenigen haben auch verstanden, was es bedeutet, in biblischem Sinne zu glauben und zu lieben. Sie erkannten, was es bedeutet, dem Christus zu folgen. Sie durften den Christus „tatsächlich“ erkennen. In ihnen wuchs das Verlangen, sich an alles zu halten, was die Bibel tatsächlich lehrt.

Sie erkannten, warum man richtig getauft sein muss, sie erkannten, warum der Herr Jesus uns mitteilen ließ, Babylon, die Große gänzlich zu verlassen. Ja, sie erkannten, dass sich jeder vor dem Herrn für sein Tun verantworten muss. Auch haben sie erkennen und verstehen gelernt, dass es viele Berufene gibt, aber nur wenige vom Herrn auserwählt werden. Sie greifen wie Paulus unter großer Anstrengung nach dem einmaligen Siegespreis, nach dem ewigen Leben beim Herrn. Daher sind sie Fremdlinge auf dieser Erde, ohne Bürgerrecht, sie sind kein Teil dieser Welt. Ihr Glaube bringt Werke hervor, sie sind zu Tätern des Wortes geworden. Sie lassen sich vom Vater erziehen, nehmen zu hundert Prozent an, was er durch sein Wort lehrt, zweifeln an keiner seiner Aussagen. Sie ernähren sich inzwischen von fester Speise, sie werden nicht mehr hin und her geworfen in ihrer Meinung, nein, sie haben den Christus erkannt, der Christus lebt nun nachweislich in ihnen. Somit wandeln sie im Licht, was mit einschließt, dass sie wie Jesus die göttliche Denk- und Handlungsweise akzeptieren und dem Vater wie Jesus in allem gehorsam sind. Nicht zuletzt wissen sie, dass der größte Feind aus den eigenen Reihen kommt und dass „nicht jeder, der sagt: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen…‘“ gerettet (auserwählt) wird. Nein, sie durften erkennen, dass die wenigsten, die sich Christen nennen, in biblischem Sinne tatsächlich Christen sind.

Das Prüfen der inspirierten Schriften hat sie in allen diesen und tausend weiteren Punkten sicher und fest in ihrer Überzeugung gemacht!

In den letzten dreißig Monaten durften wir lernen, was eine Gemeinde ist, wie eine Gemeinde funktioniert. Wir durften lernen, dass jeder Verantwortung für das trägt, was er innerhalb der Gemeinde von sich gibt und praktiziert. Wir durften lernen, dass man sich einbringt, dass man den Glauben, der ein für alle Mal vermittelt worden ist, verteidigt, auch innerhalb der Gemeinde.

Ja, wir durften unzählige weitere Wahrheiten aus dem Wort Gottes lernen – die wir hier unmöglich alle aufzählen können.

Nun ein paar Worte zu unserer Gemeinde:

All diejenigen, die sich in den letzten Jahren ausschließlich vom Geist belehren und mit Geist befüllen ließen, haben verinnerlicht, was das Wort Gottes lehrt und sind nun zu einer Säule in unserer Gemeinde geworden. Mutig und eifrig ermahnen diese Säulen unsere Gemeinde in Liebe immer und immer wieder zur Besonnenheit gegenüber den klaren Aussagen des Wortes Gottes. Sie verweisen immer wieder auf das, was das Wort Gottes tatsächlich im Gesamten lehrt, wobei sie sich selbst ebenfalls im Auge haben. Sie stellen sich jedem unbiblischen Kommentar, jeder menschlichen Denkweise, die Montag für Montag eingebracht werden. Sie beweisen anhand des Wortes Gottes, die tatsächliche Wahrheit, die tatsächliche Sichtweise der Weisheit von oben. Sie ermahnen ihre Brüder und Schwestern immer wieder, die Denk- und Handlungsweise, ja die Einstellung des Christus vollkommen zu übernehmen und an den Tag zu legen.

Sie erinnern ihre Geschwister daran, dass jeder, der eine oder gar mehrere, klare Aussagen der Bibel in Frage stellt oder bezweifelt, damit klar erkennen lässt, dass es ihm an Gauben fehlt. Wer nicht annehmen kann, was Gottes Wort lehrt, der glaubt nicht, für den sind die Aussagen des Wortes Gottes keine Wirklichkeiten. Hebräer lehrte uns, dass Glaube das Vertrauen ist, selbst die Dinge, die man noch nicht sehen oder begreifen kann, als wahre Tatsache anzuerkennen, ja heute bereits voll davon überzeugt zu sein.

Wie in jeder Gemeinde so finden sich auch in unserer Gemeinde Brüder und Schwestern, die leider nicht bereit sind, alles aus dem Wort Gottes anzunehmen. Dies erleben wir leider erneut vermehrt seit einigen Wochen. Das zeigte sich bereits zunehmend bei der Betrachtung der Johannesbriefe sowie letzte Woche beim Betrachten des Judasbriefes. Immer wieder wurde versucht, biblische Aussagen im Kern abzuwerten, klare Anweisungen abzuschwächen. Eingebracht wurden die eigenen, unvollkommenen Sichtweisen, unvollkommenes Gedankengut und der Nachdruck: „ich sehe das aber anders“. Argumentiert wurde anhand von Gefühlen und Emotionen – aber nicht anhand dessen, was das Wort Gottes in Gesamten zu den einzelnen Lehrpunkten aussagt. Selbiges erlebten wir leider auch am vergangenen Montag bei der Betrachtung der ersten Verse der Offenbarung Kapitel 1 in Bezug auf die Verheißung, dass die Auserwählten Jesus gleich sein werden und mit ihm als Könige und Priester dienen werden. Auch hier hielten die Säulen unserer Gemeinde klar fest, dass dieser Zweifel, dieses erneute Nicht-Annehmen dessen, was Jesus uns selbst durch dieses Bibelbuch kundtut, ein Zeichen dafür ist, dass Jesus offensichtlich nicht in diesen Mitgliedern unserer Gemeinde wohnt. Denn würde Jesus in diesen Mitgliedern unserer Gemeinde wohnen, dann wären diese mit Heiligem Geist erfüllt und würden sich über dieses einmalige Vorrecht, diese wunderschöne Aufgabe, die Jesus ihnen zugedacht hat, freuen. Sie würden spüren, dass Jesus sie für diese Aufgabe, dieses Vorrecht auserwählen möchte. Anstatt dieser Freude vernimmt man ihrerseits aber Angst und Abneigung. Man hört Aussagen wie „… ich denke aber…“, „… ich kann mir aber nicht vorstellen…“, „… ich fühle mich aber dazu nicht in der Lage…“, „… ich bin aber dafür nicht geeignet…“, „… mir gefällt das aber nicht, weil…“ usw. Letztlich ist das leider ein klarer Beweis dafür, dass der Glaube, der ein für alle Mal übermittelt worden ist, ihrerseits nicht erkannt wurde. Ansonsten wäre das Vertrauen in die Aussagen Gottes vorhanden, ansonsten wäre die göttliche Denk- und Sichtweise, die wir durch unseren Herrn Jesus vermittelt bekommen, vorhanden. Letztere wird nie zulassen, etwas, was Jesus und der Vater lehren, in Frage zu stellen oder nicht anzunehmen.

Neben den Säulen und den Zweiflern gibt es neuerdings leider wieder eine dritte Gruppe in unserer Gemeinde, die Gruppe der Stummen. Auch das hatten wir früher schon einmal. Haben diese vergessen, was wir über das Gemeindeleben gelernt haben? Haben diese vergessen, dass wir einander ermahnen und erbauen müssen? Haben diese vergessen, dass wir uns alle für den einen Glauben, die eine Wahrheit einsetzen müssen, dass wir alle Stellung beziehen müssen, dass wir alle verpflichtet sind, die Gemeinde rein und heilig zu halten? Sind sie so stumm, weil sie nicht mehr studieren und nachdenken? Sind sie so stumm, weil sie aufgrund dieses Defizits nicht mehr in der Lage sind, die Wahrheit, den Glauben, der ein für alle Mal vermittelt worden ist, zu erklären und gegenüber den anderen, die ständig zweifeln und abschwächen, zu verteidigen? Oder beruht ihre Stummheit auf Feigheit?

Wir, die Säulen unserer Gemeinde, beten derzeit ganz intensiv darum, dass unser Herr Jesus jedem Mitglied unserer Gemeinde durch die Besprechung der Kapitel 2 & 3 der Offenbarung die Augen weit dafür öffnen möchte, was er von jedem Einzelnen in unserer Gemeinde tatsächlich nicht duldet und was nach seinen eigenen Aussagen zum Verlust der Krone, des Siegespreises für diese Menschen führen wird. Wir beten darum, dass jeder in unserer Gemeinde erkennen darf, was er zwingend ändern, ablegen muss.

Wir sind menschlich gesehen zweifellos eine tolle, liebenswerte Gruppe, die echte Liebe und Zuneigung zueinander verspürt. Dennoch steht das nicht über dem, was einen Christen, ein wahres Kind Gottes wirklich ausmacht, nämlich der absolute Gehorsam gegenüber dem Vater, die absolute Treue gegenüber seiner Person und seiner Gnade Jesus Christus, der absolute Wille zur Auserwählung, der Wille, den Weg des Christus zu gehen. Wer dies dauerhaft nicht kann oder will, wer dauerhaft nach Milch greift, kindliche Aussagen und menschliches Gedankengut einbringt, der wird im Laufe der Zeit zu einer Gefahr für die Gemeinde, denn wie Johannes sagte, nimmt er anderen das, was sie sich erarbeitet haben, letztlich sogar die Krone. Das ständige Zurückkehren zur Milch schwächt tatsächlich auch den Starken in seinem Lauf. Wir Christen befinden uns gemäß den Worten der Bibel in einem Wettlauf mit dem Ziel, den Siegespreis zu erhalten. Es schwächt den starken Läufer somit zweifellos, ständig anhalten zu müssen, um dem Schwachen, der nicht auf seine Ernährung achtet, immer wieder aufzuhelfen und ihn mittragen zu müssen. Irgendwann muss er den, der nicht lernen und stark werden will, zurücklassen, um sein Ziel nicht zu verfehlen. Darüber sollten einige aus unserer Gemeinde bitte einmal ernsthaft nachdenken. Wer nach fester Speise verlangt und diese inzwischen auch beißen und verdauen kann, sehnt sich nicht nach Milch, sondern nach weiteren Brocken der Erkenntnis, der sehnt sich auch danach, mit seinen Geschwistern ein festes Mahl einnehmen zu können. Wir, die Starken, die Säulen unserer Gemeinde, hätten uns an diesem Abend wie so oft in den letzten Wochen auf einen Brocken Erkenntnis in Verbindung mit den besprochenen Versen gefreut, anstatt erneut in der Milch rühren zu müssen.  

In Liebe und Zuversicht beten wir weiter ganz intensiv und hoffen auf eine positive Veränderung in unserer Gemeinde durch die Besprechung der Kapitel 2 & 3 der Offenbarung.