Nachtrag – Erklärung zum Blog vom 02.03.2026

Nachtrag - kurze Erklärung zum Blog 3. Johannes vom 02.03.2026

Nachtrag – kurze Erklärung zum Blog 3. Johannes vom 02.03.26:

Offensichtlich werden die Zusammenfassungen zu unseren Abenden von einer doch beträchtlichen Anzahl an Menschen, die zu der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas gehören, gelesen. Ferner von vielen, die einmal bei den Zeugen Jehovas waren. Immer wieder erreichen uns von diesen zwei Gruppen Meinungen, Kritik und nicht selten sogar die pure Missbilligung zu dem, was wir hier schreiben. Vorab festgehalten, enthält die eingehende Kritik aber keinerlei biblische Beweisführung.

So auch zu unserem Beitrag bzgl. unserer Bibellesung und -besprechung zum dritten Johannesbrief, in dem wir festhielten, dass sich einige von uns zutiefst schämen, dass sie, als sie noch der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehörten, weder die wahre Erkenntnis noch den Mut hatten, solchen Menschen wie Diotrephes nach dem Gesetz des Christus zu begegnen. Wir hielten fest, dass der treue und verständige Sklave (die Leitung der Zeugen Jehovas) verflucht, ja verflucht, sein soll, weil dieser uns durch seine teuflische Belehrung nicht nur blind für das Gesetz des Christus machte, sondern uns auch zu kalten, harten und feigen Menschen manipuliert und erzogen hat. Gepriesen dagegen sei Jesus, unser Herr, der uns heute durch den Heiligen Geist erkennen hat lassen, was wirklich in diesen Versen steht. Möge er jedes Mitglied dieses Gremiums sowie alle Helfer und Helfeshelfer dieses Gremiums bis hinunter zu den mitspielenden Ältesten für ihre bösen Werke richten. So kann man es in unserm Blog vom 02.03.26 lesen.

Dass wir festhielten, dass der treue und verständige Sklave verflucht sein soll, hat offensichtlich eine Menge Leser gewaltig gestört. Sehr viele meinten, so etwas zu äußern, so etwas öffentlich ins Internet zu stellen, schicke sich nicht für Christen. Christen hätten niemanden zu beurteilen und schon gar nicht zu verurteilen. Wahre Christen hüten sich vor Kritik an anderen und überlassen diese ihrem Herrn, so der allgemeine Tenor des Feedbacks an uns. Manche meinten noch, dass man so gewiss keine Werbung für seine Gemeinde macht und ganz gewiss keine Menschen für den christlichen Glauben gewinnt. Andere hielten fest, dass es uns an christlicher Liebe fehlt.

Nun, generell ist es gut, wenn jemand, der sich als Christ bezeichnet, einen anderen Christen auf etwas anspricht, was ihm negativ aufgefallen ist oder wovon er denkt, dass ein Christ so etwas nicht tun sollte. So haben beide Parteien die Möglichkeit, ihre Ansicht und Meinung anhand dessen zu überprüfen, was die Bibel lehrt. So geschah das auch am vergangenen Montag, am 09.03.26 in Bezug auf diese Sache durch eine Christin in unserer Gruppe / Gemeinde. Und ja, so konnte der Sachverhalt anhand des Wortes Gottes geklärt werden, was beide Seiten weiterbrachte, weil dies der vom Vater vorgegebene Weg ist. Ein aufrichtiges Lob an die Christin, die sich an den biblischen Weg gehalten hat.

Manche sehen sich dagegen nicht in der Lage auf ihre Brüder und Schwestern in einem Gespräch zuzugehen, sondern möchten einfach nur ihre Meinung äußern, schreiben. Auf so etwas reagieren wir in der Regel nicht, denn wir versuchen ja, den biblischen, christlichen Weg zu gehen. Daher schreiben wir auch immer wieder, dass jeder bei uns vorbeischauen kann um mit uns anhand des Wortes Gottes zu sprechen. Gerne sind wir allezeit bereit, jedem anhand der Schriften unsere Überzeugung und Ansichten zu beweisen und zwar in einem Gespräch anhand der Bibel.

Gerne wiederholen wir hier auch, was wir immer wieder in unseren Blogs oder Gruppen in den sozialen Netzwerken schreiben: Wir versuchen niemanden für unsere Gruppe zu gewinnen, sondern wir halten in unseren Blogs und Beiträgen nur fest, was wir durch unser Bibellesen unter Gebet in Bezug auf das wahre Evangelium, die Wahrheit der Bibel herausgefunden haben. Wir betonen immer, dass es keinem etwas bringen wird, wenn er unsere Beiträge liest, um so die Bibel kennen oder verstehen zu lernen. Wir betonen immer wieder, dass es keinem etwas in Bezug auf sein Verhältnis zum Vater und zum Sohn bringen wird, wenn er Woche für Woche bei uns mit dabei ist um zuzuhören, selber aber nicht studiert. Nein, wir verweisen immer wieder darauf, dass der einzige Lehrer der Heilige Geist ist und jeder für sich selbst das Wort Gottes unter Gebet lesen und studieren muss. Somit gerne noch einmal: Wir suchen weder Mitglieder für unsere Gruppe, noch versuchen wir jemanden für unsere Überzeugung oder kleine Online-Gemeinde zu gewinnen. Sollte das, was wir zusammenfassend im Nachgang zu unseren Bibellesen unter Gebet sowie zu unserem gemeinsamen Austausch schreiben, bei einem Menschen das Interesse am Wort Gottes wecken, dann freuen wir uns natürlich, denn dann haben wir einen Menschen für die Wahrheit aus dem Wort Gottes und nicht für uns oder unsere Gruppe begeistert und gewonnen.

Im Endeffekt haben wir das ja auch so aus den Briefen des Paulus gelernt. Paulus wollte nie Menschen für sich, seine Person, seine Überzeugung gewinnen, nein er wollte Menschen für das wahre Evangelium gewinnen. Dazu sprach Paulus offen aus, was er vom Herrn gelehrt und übermittelt bekommen hat. Paulus sprach in sehr direkten Worten. Paulus blieb zu hundert Prozent beim Evangelium, Paulus verwässerte keine christliche Lehre, Paulus machte keinerlei Kompromisse und Paulus stellte sich jeder Anfeindung, selbst denen, die aus den eigenen Reihen kamen. Paulus blieb eisern bei dem was die Schriften lehrten und was er vom Herrn empfangen hat. Egal wie sehr er dadurch auch bei seinen Mitchristen in Ungnade fiel.

All das, was Paulus lehrte und äußerte,  finden wir heute in seinen Briefen, die im Bibelkanon enthalten sind, wieder. Wie Paulus sprachen auch Petrus, Johannes und die anderen Bibelschreiber eine sehr deutliche Sprache, vor allem gegenüber Menschen, die sich als Christen ausgaben, aber nicht bei dem blieben, was Jesus tatsächlich lehrte. Für diese Menschen fanden die Apostel im Auftrag des Herrn sehr deutliche, teils sehr harte, ja gar beleidigend wirkende Worte. Stand ihnen das zu? Mit Sicherheit, denn sie sprachen im Auftrag des Herrn, sie waren direkte Gesandte des Christus. Ferner wurden sie durch den Heiligen Geist inspiriert, genau diese klaren und deutlichen Worte niederzuschreiben. Letztlich stammen ihre Worte daher von unserem himmlischen Vater!

Kommen wir vor diesem Hintergrund nun zu unseren Worten: „Verflucht, ja verflucht soll der treue und verständige Sklave sein, weil dieser uns durch seine teuflische Belehrung nicht nur blind für das Gesetz des Christus machte, sondern uns auch zu kalten, harten und feigen Menschen manipuliert und erzogen hat.“

Was lehrt uns der Herr Jesus durch seinen direkten Gesandten Paulus in Bezug auf Menschen oder Geschöpfe, die ein anderes Evangelium verkünden und lehren, als das, was Jesus verkündete und lehrte?

Nimm bitte Deine Bibel zur Hand und lies Galater 1, die Verse 8 & 9 (Schlachter): „Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!“

Paulus hielt in seinem ersten Brief an die Christen in Korinth ferner fest (1. Korinther 16, Vers 22), dass jeder, der den Herrn nicht liebt, verflucht sei – siehe Elberfelder Bibel: „Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht.“

Zeugt es Deiner Meinung nach von Liebe zum Herrn, seine Anweisungen und Gebote so zu verdrehen und zu entstellen, wie es der treue und verständige Sklave der Zeugen Jehovas tut? Das Wort Gottes lehrt uns wahre Christen: Verflucht sei solch ein Mensch! Paulus hielt durch Inspiration fest, dass jeder, der etwas anderes lehrt als das, was Paulus und die anderen Apostel im Auftrag des Herrn verkündet haben, verflucht sein soll! Der treue und verständige Sklave der Zeugen Jehovas lehrt nachweislich etwas anderes, als das, was die Apostel vom Herrn empfangen und verkündigt haben. Somit sei dieser gemäß dem Wort Gottes verflucht!

Nun zu Dir, der Du hier Kritik übst und Dich in Deinem christlichen Dasein, Deiner eigenen christlichen Welt verletzt fühlst. Ist Deine Kritik an unserem biblischen Zitat des Paulus, an unserem Zitat aus dem Wort Gottes nicht ein Zeichen dafür, dass Du das Gesetz, die klaren Anweisungen des Christus in Wahrheit gar nicht kennst? Wenn Du Deinen Herrn Jesus so liebst wie wir, warum stört es Dich dann, wenn wir niederschreiben was Jesus den Paulus wissen ließ? Warum weißt Du nicht, dass Dein Herr von Dir möchte, dass Du alle seine Gebote einhältst, so auch das Gebot zu solchen, verfluchten Menschen Abstand zu pflegen? Warum erkennst Du nicht, was es gemäß dem Wort Gottes und den Worten Jesu bedeutet, seinen Herrn zu lieben? Warum erkennst Du nicht, warum diese Art Menschen, „diese Art Christen“ die z.B. den treuen und verständigen Sklaven der Zeugen Jehovas bilden, biblisch gesehen, verflucht seien?  Denke hierüber doch einmal intensiv unter Gebet nach!

Zum auch immer wieder aufgeführten Kritikpunkt „Christen hätten niemanden zu beurteilen und schon gar nicht zu verurteilen“ wollen wir Dir kurz mitteilen, dass Du offensichtlich auch hier nicht verstanden hast, was das Wort Gottes wirklich lehrt. Nicht wir verurteilen Menschen, die sich Christen nennen, wenn wir ihr falsches Verhalten durch das Wort Gottes ansprechen, sondern das Wort Gottes tut dies. So auch im Falle der Zeugen Jehovas. Jeder Christ hat die biblische Pflicht,   geradeheraus das anzusprechen was nicht der Wahrheit der Bibel, dem wahren Evangelium, dem Gesetz des Christus entspricht. Genau das haben wir getan. Dabei haben wir festgehalten, dass Jesus, unser Herr, jeden dieser bösen, untreuen Menschen richten möge. Wo bitte haben wir in unserem Blog also ein persönliches Urteil, eine persönliche Verurteilung ausgesprochen?

Warum also wirfst Du uns vor, wir würden jemanden richten? Letztlich haben wir eigentlich genau das getan, was der Erzengel Michael im Streit mit dem Teufel in Verbindung mit dem Leib Mose getan hatte – er sagte: „Der Herr richte Dich.“

Zusammenfassend bitten wir Dich daher unter Gebet darüber nachzudenken, was Du hier eigentlich mit Deiner Kritik ausdrückst!

Sicher drückst Du keinesfalls aus, dass Du im Wort Gottes bewandert bist, dass Du den Inhalt desselben tatsächlich kennst und verstehst. Ein mit Heiligem Geist erfüllter Christ ernährt sich nicht mehr von Milch, nein er ist zur Reife gelangt und versteht somit was das Wort Gottes im Gesamten lehrt. So ein Christ übt sicher nicht Kritik an biblischen Zitaten und Verhaltensweisen anderer Christen, oder?

Wir denken, damit ist alles geschrieben. Wie gesagt, wahre Christen sprechen miteinander und zwar anhand des Wortes Gottes. Also komm künftig mit der Bibel in der Hand am Montagabend bei uns vorbei und beweise uns die Berechtigung Deiner Kritik anhand der Gesamtaussagen des Wortes Gottes. Trag zu einer christlichen Win-Win-Situation bei, denn wenn Du uns anhand des Wortes Gottes erklären kannst, was wir übersehen haben, wo wir falsch liegen, dann hast Du Deine Brüder gewonnen und wahrlich aus dem Feuer gerissen. Wenn Du im Gespräch mit uns aber bemerkst, dass Du selbst etwas außer Acht gelassen oder übersehen hast, dann haben wir Dich durch das Wort Gottes aus dem Feuer gerissen.  

Lass es uns mit den Worten des Johannes an seinen Freund Gajus sagen (3.Johannes, Vers 14 (HFA): „Ich hoffe, dich bald zu sehen. Dann können wir alles miteinander besprechen.“

In diesem Sinne… bis bald, Deine Brüder und Schwestern im Herrn, die sich ausschließlich nur noch durch den Heiligen Geist belehren lassen und ihrem Vater im Himmel täglich mehrmals dafür danken, dass er sie aus den Fängen der Religionen befreit hat.