Wie einst alles begann – Erfahrungen der ersten Runde Bibellesen & Forschen

Rückblich auf die 1. Runde Bibellesen & Forschen - wie alles begann!

Wie im Jahr 2022 alles begann!

Vor gut vier Jahren haben wir zunächst zu zweit begonnen, alles, was uns die katholische Kirche und die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas angeblich aus der Bibel gelehrt haben, zu hinterfragen. Anlass dafür war das Verhalten sämtlicher Kirchen und religiöser Organisationen in der Coronazeit. Einer von uns beiden studierte zunächst für sich alleine das komplette Neue Testament anhand verschiedener Bibelübersetzungen durch – es war wie ein Heißhungeranfall – und entdeckte dabei die wohl wichtigste Regel der Bibel in Bezug auf die einzige Lehrquelle für einen Christen: nämlich 1. Johannes 2 Vers 27. In keiner Übersetzung wird der Text so treffend wiedergegeben wie in der Übersetzung „Hoffnung für Alle“.

Kurze Zeit später starteten wir zu sechst das Projekt, das Wort Gottes alleine unter der Anleitung des Heiligen Geistes zu lesen und richtig verstehen zu dürfen. Wir vertrauten auf Jesu Worte aus Johannes 14 Vers 16, Apostelgeschichte 2 Vers 33 sowie 1. Johannes 2 Vers 20 – dass der Vater (JHWH) uns im Namen des Sohnes (Jesus) den Heiligen Geist senden wird, so dass wir sein Wort richtig verstehen werden. Ganz bewusst wandten wir uns Woche für Woche unter Gebet dem reinen Bibellesen und Bibelstudium zu. Religiöse Lehrmeinungen, kirchliche Aussagen, menschliche Weisheiten blieben schlichtweg draußen, das machten wir zur Bedingung. Wir ließen uns sozusagen das Wort Gottes am Stück durch dessen wirksame Kraft, den Heiligen Geist erklären. Jedes Treffen begann mit einem sehr intensiven Gebet, das die Bitte um die Weisheit von oben beinhaltete. Wir beteten jedes Mal um den Heiligen Geist, denn wir alle wussten damals schon, dass nur der das Wort Gottes richtig verstehen kann, der sich ausschließlich dem Heiligen Geist als einzigem Lehrer zuwendet. Genau so steht es im Wort Gottes unmissverständlich geschrieben.  

Wie entwickelte sich unser Vorhaben?

Am Anfang – wir begannen unsere Lesung und unser Forschen des Neuen Testaments damals mit dem Bibelbuch Apostelgeschichte – tauchten Woche für Woche unzählige Fragen auf. Fragen, auf die es erst einmal keine stimmigen Antworten gab. Da die ersten sechs Teilnehmer schon durch die unterschiedlichsten Religionen (Katholiken, Zeugen Jehovas, Evangelische Freikirche, Evangelische Kirche) in Bezug auf die biblische Auslegung vorbelastet waren, waren die offenen Fragen eine wirkliche Herausforderung. Ganz schnell wuchs parallel die Teilnehmerzahl innerhalb weniger Wochen auf über dreißig Christen. Daher wurde immer wieder an die Disziplin erinnert, nur anhand des Wortes Gottes zu argumentieren und sämtliche Lehrmeinungen von Kirchen und Religionen außen vor zu lassen. Dies setzte natürlich voraus, dass sich jeder zu Hause intensiv mit dem Wort Gottes auseinandersetzen musste. Da sich weder Gott noch sein Wort widersprechen (Jakobus 1 Vers 17), – so ermahnten und erzogen wir uns immer wieder – muss es für alle Fragen „am Ende“ eine Antwort geben. Dazu muss jede dieser Antworten zu allen anderen Aussagen des Wortes Gottes passen, stimmig sein.

Natürlich strapazierten die offenen Fragen, die wir förmlich ins Regal stellten, erst einmal sehr viele Teilnehmer. Dazu die Disziplin nicht in Lehrbüchern von Menschen, Kirchen und Religionen nachzuschlagen, sondern zu Hause während der Woche unter Gebet die Antworten direkt aus der Bibel durch Lesen und Studieren zu bekommen. Das war schon eine gewaltige Aufgabe, der sich leider nicht alle Teilnehmer stellen wollten.

So schnell wie die Teilnehmerzahl am Anfang anwuchs, so schnell mussten wir leider miterleben, dass viele weder die Geduld noch den Willen, geschweige denn die Disziplin für diese Art der Belehrung aufbringen wollten. So halbierte sich die Teilnehmerzahl nach nur sechs Monaten schon um die Hälfte.  Alle die, die die Disziplin, die Geduld und das völlige Vertrauen in den von Jesus versprochenen Helfer aufbrachten, machten dagegen schon in den ersten sechs Monaten gewaltige Fortschritte. Sie beobachteten wie sich bereits viele der am Anfang aufkommenden Fragen wie von selbst durch den Inhalt der folgenden Bibelbücher beantwortet haben.

Wer Christ sein will, muss leben und handeln wie Christus!

Mit fortlaufendem Lesen und Studieren erkannte die Gruppe, was es biblisch gesehen tatsächlich bedeutet, ein Christ zu sein, wozu auch der christliche Lebensweg und Lebenswandel gehört. Woche für Woche waren wir stellenweise fassungslos darüber, wie Kirchen, Religionen und Menschen die klaren Aussagen des Wortes Gottes in Bezug auf den Lebenswandel eines Christen verwässern, verdrehen, ja gar völlig missachten. Dazu verspürte jeder an sich selbst ganz massiv, wo er sich künftig christlicher und bibeltreuer verhalten muss, ja was er gar völlig in seinem Leben, an seinem Lebenswandel zu verändern hat. Gerade dieser Schritt erforderte erneut Disziplin, Gehorsam und Glauben. Bei sehr vielen Teilnehmern konnte man erkennen, wie nahe ihnen die Gesetze Gottes waren. Das Gelernte umzusetzen gelang aber leider nicht jedem Teilnehmer. Leider entwickelten einige eine derart negative Einstellung und Energie in ihrem bisherigen Lebenswandel zu verharren, dass man tatsächlich beobachten konnte, wie sich der Heilige Geist am Montagabend aus unserer Gruppe ein Stück weit zurückzog.

Teile das Gute nicht mit denen, die das Böse lieben

Durch das fortlaufende Studium und Lesen der Bibel ließ der Heilige Geist uns aber sehr deutlich erkennen, dass es nicht nur von Vorteil ist, sich von Christen, die nicht bereit sind, sich an die Gebote des Herrn zu halten, zu trennen, sondern dass es sogar ein Muss ist. Als wir die Briefe des Apostels Paulus studierten, erkannten wir, wie wichtig es ist, die Reinheit zu bewahren. Daher wurde Klartext gesprochen. Auffälliges Fehlverhalten wurde offen angesprochen. Die Folge war, dass sich alle von selbst verabschiedet haben, die nicht bereit waren, die Gebote und Gesetze des Vaters in Bezug auf den Lebenswandel einzuhalten. Nach dieser Reinigung kam wieder neuer Schwung in unsere Gruppe. Man spürte wieder, wie der Heilige Geist floss. Die Teilnehmerzahl ging zwar erneut etwas zurück, aber wir hatten ja bereits kennengelernt, dass viele berufen, aber am Ende nur wenige auserwählt sind. Interessant in diesem Zusammenhang war unser Studium der Petrusbriefe, des Judasbriefes und der Johannesbriefe. Gerade diese Briefe zeigten uns, wer wirklich ein Kind Gottes ist und wer wirklich einmal zu den Auserwählten gehören wird.

Hüte Dich vor falschen Lehrern – notwendige Einheit – der Geist der Wahrheit und der Lüge

Als wir diese Briefe (Petrus, Judas, Johannes) durchgelesen und studiert haben, rumorte es erneut in der Gruppe. Einige konnten sich leider nicht mit den klaren Aussagen der Bibel in Bezug auf absoluten Gehorsam, die Einheit in der Lehre durch Anerkennen des geschriebenen Wortes sowie die Folgen der Irrlehren identifizieren. Inzwischen war die Wahrheit des Wortes Gottes so tief in uns eingedrungen, dass jedem klar war, was in Kürze passieren wird. Mit dem Studium des letzten Bibelbuches des Neuen Testamentes, der Offenbarung, kam in vollen Zügen zum Vorschein, wer bislang ausschließlich unter der Anleitung und mit Hilfe des Heiligen Geistes gelesen und studiert hat und wer all die Jahre in seinem persönlichen Inneren bereit war, alle Aussagen der Bibel anzunehmen und dabei seine Vorstellungen sowie kirchliche und religiöse Lehren an den Haken zu hängen. Für die einen in der Gruppe erklärte sich das Bibelbuch Offenbarung sehr schnell und stimmig. Für die anderen waren die biblischen Bilder und Synonyme einfach nicht zu erkennen. Ihnen stand im Weg, was sie bereits in anderen Bibelbüchern als Hinweise abgelehnt und leider an Studium unterlassen haben. Wie bereits festgehalten – das Wort Gottes widerspricht sich nicht. Jede Erklärung, jeder Kommentar, jede Auslegung muss zum Anfang, zur Mitte und zum Ende der Aussagen der Bibel passen. Ansonsten stammt diese nicht von der Weisheit von oben.

Die Wahrheit wird Dich frei machen

Bei der Mitte des Studiums der Offenbarung trennte sich die Gruppe erneut. Nur fünf Teilnehmer beendeten das Studium der Offenbarung, nachdem nach der Trennung nun wieder etwas Ruhe eingetreten war. Sie sprühen nach gut drei Jahren Studium und Lesen der Heiligen Schrift nun vor Freude, Weisheit und Glück. Ihnen allen war es tatsächlich gelungen, sich über einen Zeitraum von drei Jahren ausschließlich vom Heiligen Geist belehren zu lassen. Der Lohn: „Das Erkennen der absoluten Wahrheit!“

Was Paulus seinerzeit an seine Mitchristen in Korinth schrieb, schreiben wir fünf nun auch allen unseren Mitchristen – 1. Korinther 2 Verse 10-12 HFA:

Uns hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken. So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind. Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott uns geschenkt hat. Wenn wir davon sprechen, kommt das nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes gelehrt.

So unsere Erlebnisse und Erfahrungen der letzten vier Jahre in Verbindung mit dem Bibellesen, Bibelforschen, dem Heiligen Geist als einzigen Lehrer und Menschen, die sich Christen nennen.

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Wir sind bis heute keinem böse oder feind, der sich für einen anderen Weg oder eine andere Gruppe entschieden hat. Manche Trennung schmerzte menschlich gesehen, ja tat förmlich weh, weil natürlich eine enge Bindung zum Nächsten entstand. Verglichen aber mit der Freude und der Erkenntnis, die wir seitens des Vaters erhielten, weil wir den biblischen Weg der Belehrung und des richtigen Umgangs nicht verlassen haben, war jegliche schmerzvolle Erfahrung am Ende ein Gewinn.

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Was werden wir nun weiter tun?

Zum 05.10.2026 starten wir eine neue Runde Bibellesen / Bibelforschen – die 2. Runde. Für uns fünf ist es ein erneutes Muss, denn wir wollen noch mehr erkennen dürfen, vieles noch tiefer verstehen dürfen und uns weiterhin vom Vater durch den Sohn anhand des Heiligen Geistes belehren lassen!

Willkommen ist uns hierzu jeder – auch diejenigen, die sich schon einmal anders entschieden haben, sofern sie nun bereit sind, uneingeschränkt auf den Heiligen Geist als Lehrer zu hören.

Christen, die bemerken, dass ihre „Kirche“, ihre „Religion“ oder ihre „christliche Organisation Gottes auf Erden“ immer wieder in Widersprüche gerät und Irrlehren verbreiten, sollten zwingend handeln und sich der wahren Lehrquelle für Christen, dem Heiligen Geist alleine zuwenden. Auch diese sind uns herzlich Willkommen.

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Im bibischen Sinne entstand die letzten vier Jahre nun eine kleine Gemeinde (Hausgemeinde), deren Brüder und Schwester nun Teil des weltweiten Leib Jesu Christi sind, sofern sie sich als Kinder Gottes weiterhin an alle biblischen Gebote, Verhaltensregeln und Maßstäbe halten (1.Joh.5:3). Als kleine Gemeinde treffen wir uns künftig nicht nur am Montagabend zu unserem Bibelstudium online, sondern auch regelmäßig an verschiedenen Orten um gemeinsam etwas zu unternehmen, uns auszutauschen, für einander da zu sein, und zusammen das Mahl des Herrn zu begehen.

Gepriesen sei unser Vater, der allein wahre Gott. Er, der die letzten Jahre all unsere Gebete erhört hat, der uns zusammengeführt hat, der uns in Bezug auf unsere Bemühungen in Puncto Treue, Zuversicht und Glauben, reichlich gesegnet hat. Er hat uns zu einer kleinen, starken und bibeltreuen sowie lebendigen Gemeinde zusammengeführt. Halleluja! 

Wir beten nun alle darum, dass die Gemeinde mit der 2. Runde wieder etwas wächst und weitere Teile des Leibes des Herrn fest mit uns verbunden werden- Amen!